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DFP Literaturstudium: Immuntherapie und chimäre Antigenrezeptor T-Zellen

CliniCum

Der Einbeziehung des Immunsystems in die Behandlung von hämatologischen Erkrankungen kommt zunehmend Bedeutung zu. Durch Hemmung spezifischer Zielstrukturen an Tumorzellen sowie durch Anwendung von chimären Antigenrezeptor T-Zellen (CAR-T-Zellen) finden diese neuen Therapiemöglichkeiten bereits klinische Verwendung, derzeit meist noch in Studien. Besonders ermutigend ist die zum Teil dramatische Wirkung mit Ansprechraten von 50–70 Prozent bei therapierefraktären ALL-Patienten, die bereits zur FDA-Zulassung eines CAR-T-Produktes geführt haben. (CliniCum 11/17)

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
598736
Fortbildungsanbieter
Universitätsklinik für Innere Medizin I, Medizinische Universität Wien

DFP Literaturstudium: Immuntherapie und chimäre Antigenrezeptor T-Zellen

Foto: Wikimedia/PublicDomain

Der Einbeziehung des Immunsystems in die Behandlung von hämatologischen Erkrankungen kommt zunehmend Bedeutung zu. Durch Hemmung spezifischer Zielstrukturen an Tumorzellen sowie durch Anwendung von chimären Antigenrezeptor T-Zellen (CAR-T-Zellen) finden diese neuen Therapiemöglichkeiten bereits klinische Verwendung, derzeit meist noch in Studien. Besonders ermutigend ist die zum Teil dramatische Wirkung mit Ansprechraten von 50–70 Prozent bei therapierefraktären ALL-Patienten, die bereits zur FDA-Zulassung eines CAR-T-Produktes geführt haben. (CliniCum 11/17)

Die Einführung unterschiedlicher monoklonaler Antikörper hat die Behandlungsmöglichkeiten aggressiver hämatologischer Neoplasien wie B-akuter lymphatischer Leukämie (B-ALL) wesentlich verbessert. In diesem Zusammenhang ist der bispezifische Antikörper (BiTE-Ak) Blinatumomab zu nennen, der nach Bindung an CD19 und CD3 zu einer T-Zell-Aktivierung führt. Aufgrund der klinischen Wirksamkeit mit 33 Prozent kompletten Remissionen (CR) und zehn Prozent CR mit inkompletter hämatologischer Regeneration (CRi), was einer Gesamtansprechrate (ORR) von 43 Prozent bei insgesamt 189 Patienten in der Indikation relapsierte oder refraktäre B-ALL (r/r ALL) entspricht, wurde Blinatumomab zugelassen. Von diesen Patienten mit sonst schlechter Prognose konnten immerhin noch 40 Prozent in weiterer Folge einer allogenen Stammzelltransplantation (allo HSCT) zugeführt werden.1

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