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DFP Literaturstudium: Neues aus der Nieren- und Transplantdiagnostik

CliniCum

Neue Erkenntnisse zur Pathogenese von Nierenerkrankungen und deren genetischer Grundlage erlauben immer öfter, in der Vergangenheit rein morphologisch, deskriptiv klassifizierte Erkrankungsbilder spezifischen Entitäten zuzuordnen und damit eine ätiopathogenetische Diagnose zu erstellen. Diese Fortschritte erlauben im Zeitalter der Präzisionsmedizin zunehmend auch bei renalen Erkrankungen die Entwicklung personalisierter Therapieansätze. Beispielgebend sollen hier die Membranöse Nephropathie (MN) und Neuerungen im Bereich der Transplantdiagnostik vorgestellt werden.

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
625519
Fortbildungsanbieter
Klinisches Institut für Pathologie, Medizinische Universität Wien

DFP Literaturstudium: Neues aus der Nieren- und Transplantdiagnostik

Neue Erkenntnisse zur Pathogenese von Nierenerkrankungen und deren genetischer Grundlage erlauben immer öfter, in der Vergangenheit rein morphologisch, deskriptiv klassifizierte Erkrankungsbilder spezifischen Entitäten zuzuordnen und damit eine ätiopathogenetische Diagnose zu erstellen. Diese Fortschritte erlauben im Zeitalter der Präzisionsmedizin zunehmend auch bei renalen Erkrankungen die Entwicklung personalisierter Therapieansätze. Beispielgebend sollen hier die Membranöse Nephropathie (MN) und Neuerungen im Bereich der Transplant-Diagnostik vorgestellt werden. (CliniCum 9/18)

Abb.1 Histomorphologische Veränderungen bei Membranöser Glomerulonephritis.
Die PAS-Färbung zeigt nahezu unauffällige Glomerula (a), die in der Versilberung (b) deutlich Löcher und „Spikes“ entlang der Basalmembranen (Stadium II) erkennen lassen. Die Immundepots enthalten IgG4 (c), und PLA2R kann nachgewiesen werden (d). Ultrastrukturelles Bild einer MN (e), bei der die initial an der Außenseite der glomerulären Basalmembranen erkennbaren Immundepots von Basalmembranspikes, entsprechend einem Stadium II, umgeben werden (kleiner Kreis, ←), jedoch auch bereits Inkorporation und Auflösung, entsprechend einem Stadium III–IV, erkennen lassen (groser Kreis, ↓↓).

Das Krankheitsbild der Membranösen Nephropathie (oder [Epi]Membranöse Glomerulonephritis; MN) gehört mit einer Inzidenz von einem pro 100.000 Einwohner noch immer zu den häufigsten Ursachen eines nephrotischen Syndroms im Erwachsenenalter. Dabei sind Männer häufiger als Frauen betroffen (2:1), und das typische Alter bei Erstpräsentation liegt im Schnitt bei 45 (30–50) Jahren. Es ist festzuhalten, dass das klassische Bild der MN ein morphologisches Läsionsmuster darstellt, dem eine unterschiedliche Ätiologie oder Pathogenese zugrunde liegen kann.

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