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DFP Literaturstudium: Chronisch lymphatische Leukämie

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Die chronisch lymphatische Leukämie (CLL) ist eine lymphoproliferative Erkrankung, charakterisiert durch eine progrediente Akkumulation von adulten, funktionell inkompetenten B-Lymphozyten. Die pathologisch akkumulierenden Lymphozyten sind meistens monoklonalen Ursprungs. Per definitionem wird die CLL den indolenten Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) zugeordnet und ist dem Small lymphocytic Lymphoma (SLL) gleichzusetzen, stellt jedoch dessen leukämische Verlaufsform dar. Die CLL stellt mit ca.

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
617764
Fortbildungsanbieter
Universitätsklinik für Innere Medizin V, MedUni Innsbruck

DFP Literaturstudium: Chronisch lymphatische Leukämie

Die chronisch lymphatische Leukämie (CLL) ist eine lymphoproliferative Erkrankung, charakterisiert durch eine progrediente Akkumulation von adulten, funktionell inkompetenten B-Lymphozyten. Die pathologisch akkumulierenden Lymphozyten sind meistens monoklonalen Ursprungs. Per definitionem wird die CLL den indolenten Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) zugeordnet und ist dem Small lymphocytic Lymphoma (SLL) gleichzusetzen, stellt jedoch dessen leukämische Verlaufsform dar.

Die CLL stellt mit ca. 30 Prozent die häufigste Leukämie-Entität in Europa sowie Nordamerika dar.1 Die Erkrankung kommt häufiger bei Männern vor als bei Frauen, das Verhältnis liegt bei ca. 1,7:1. Die Inzidenzrate liegt in Europa bei ca. fünf Erkrankungen pro 100.000 Einwohnern.2 Die CLL ist eine typische Erkrankung des Alters, das mittlere Erkrankungsalter liegt bei ca. 71 Jahren. Nichtsdes­totrotz wird die Erkrankung regelmäßig auch in jungem Alter (30–39 Jahren) diagnostiziert (siehe Abb. 1).3

Die Inzidenzraten variieren beträchtlich zwischen den verschiedenen Ethnizitäten und der geografischen Region. So liegt die Rate in Europa und den USA deutlich höher als im gesamten asiatischen Raum. In den USA wird die Erkrankung häufiger in der Gruppe der kaukasischen Bevölkerung diagnostiziert als beispielsweise bei Afroamerikanern.4–6

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