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DFP Literaturstudium: Lunge bei rheumatoider Arthritis häufig beteiligt

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Die rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die durch Gelenksentzündung, fortschreitende Gelenkszerstörung und daraus resultierender Behinderung charakterisiert ist. Darüber hinaus ist RA jedoch auch mit vorzeitigem Tod assoziiert. Eine mögliche Todesursache ist – neben dem erhöhten kardiovaskulären Risiko – eine Lungenbeteiligung.

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Fortbildungs-ID
614640
Fortbildungsanbieter
Klin. Abt. für Rheumatologie, Universitätsklinik für Innere Medizin, LKH Universitätsklinikum Graz

DFP Literaturstudium: Lunge bei rheumatoider Arthritis häufig beteiligt

Die rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die durch Gelenksentzündung, fortschreitende Gelenkszerstörung und daraus resultierender Behinderung charakterisiert ist. Darüber hinaus ist RA jedoch auch mit vorzeitigem Tod assoziiert. Eine mögliche Todesursache ist – neben dem erhöhten kardiovaskulären Risiko – eine Lungenbeteiligung.

Generell ist eine Beteiligung der Lunge und der Atemwege bei rheumatischen Erkrankungen häufig und hat ungünstige Auswirkungen auf die Prognose. Während jedoch die Gefahr lebensbedrohlicher pulmonaler Komplikationen beispielsweise bei der Sklerodermie gut bekannt ist, wird das Risiko einer Lungenerkrankung im Rahmen der rheumatoiden Arthritis (RA) tendenziell unterschätzt. Eine Lungenmitbeteiligung im Rahmen der rheumatoiden Arthritis ist möglich einerseits durch die RA selbst, daneben jedoch auch medikamentenassoziiert, infolge von Infekten, im Rahmen eines Schlafapnoe-Syndroms (OSAS) oder in Form von Malignomen (das Malignomrisiko ist bei Autoimmunerkrankungen generell erhöht).

OÄ Dr. Andrea Studnicka-Benke vom Universitätsklinikum Salzburg weist auch darauf hin, dass bei zehn bis 20 Prozent der RA-Patienten die Lungenbeteiligung bereits vor den Gelenksbeschwerden symptomatisch wird, und berichtet von relativ häufigen Fällen, in denen wegen einer interstitiellen Lungenerkrankung mit positivem Rheumafaktor oder Anti-CCP-Antikörpern von den Pulmologen die Rheumatologie hinzugezogen wird. Häufig kann bei diesen Patienten jedoch keine Gelenkssymptomatik im Sinne einer RA festgestellt werden. Die zeitliche Abfolge des Auftretens der Symptome dürfte mehr als Zufall sein. Es wird angenommen, dass sich die Bildung von Antikörpern gegen citrullinierte Peptide vor allem in der Lunge vollzieht.1,2,3

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