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DFP Literaturstudium: Pneumologisch relevante Impfungen

CliniCum pneumo

Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen sind für Infektionen besonders anfällig. Infekte führen daher häufig zur Exazerbation der pulmonalen, aber auch der extrapulmonalen Grunderkrankung mit erhöhter Morbidität, Hospitalisierung und Mortalität. Deshalb wird in den aktuellen COPD- und Asthma-Leitlinien nach GOLD bzw. GINA wie auch im Österreichischen Impfplan 2018 unter anderem die Pneumokokken- und Influenza-Impfung im Sinne der Exazerbationsprophylaxe für alle chronisch lungenkranken Patienten empfohlen. Ein Update von Priv.-Doz. Dr. Ingrid Stelzmüller (CliniCum pneumo1/18)

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
607766
Fortbildungsanbieter
Abteilung für Atmungs- und Lungenkrankheiten, Krankenhaus Hietzing, Wien

DFP Literaturstudium: Pneumologisch relevante Impfungen

Foto: emreogan/GettyImages

Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen sind für Infektionen besonders anfällig. Infekte führen daher häufig zur Exazerbation der pulmonalen, aber auch der extrapulmonalen Grunderkrankung mit erhöhter Morbidität, Hospitalisierung und Mortalität. Deshalb wird in den aktuellen COPD- und Asthma-Leitlinien nach GOLD bzw. GINA wie auch im Österreichischen Impfplan 2018 unter anderem die Pneumokokken- und Influenza-Impfung im Sinne der Exazerbationsprophylaxe für alle chronisch lungenkranken Patienten empfohlen. Ein Update von Priv.-Doz. Dr. Ingrid Stelzmüller (CliniCum pneumo1/18)

Schutzimpfungen gelten als eine der wichtigsten Präventivmaßnahmen vor bakteriellen und viralen Infektionskrankheiten und als Meilensteine in der Medizingeschichte. Durch weltweite Impfprogramme konnte die Morbidität und Mortalität für zahlreiche Infektionskrankheiten wie Mumps, Masern, Tetanus, Polio, Haemophilus oder Pocken stark eingedämmt bzw. drastisch reduziert werden.  Weltweit nimmt die Zahl an chronischen Lungenerkrankungen kontinuierlich zu. Nach Herzerkrankungen und Schlaganfall stellen die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) sowie tiefe Atemwegsinfektionen inzwischen die dritt-bzw. vierthäufigste Todesursache weltweit dar.1 Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen sind für Infektionen besonders anfällig. Dies ist einerseits durch eine reduzierte mukoziliäre Clearance (Bronchiektasen), eine geschwächte lokale broncho-pulmonale Abwehr, aber auch durch iatrogene Immunsuppression bedingt (inhalative oder systemische Steroide bei COPD und  Asthma bronchiale, Immunsuppressiva bei Autoimmun-ILD, Chemotherapie bei Lungenkarzinomen).

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