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DFP Literaturstudium: Diagnose und Therapie der Schizophrenie

CliniCum neuropsy

Schizophrene Erkrankungen stellen eine zentrale Herausforderung in der Psychiatrie dar. Durch die Einführung des DSM-5 sind einige diagnostische Gesichtspunkte aktualisiert worden. Des Weiteren haben sich in den vergangenen Jahren eine Anzahl von neuen Antipsychotika – teilweise auch in Depot-Formulierung – in Österreich etabliert. Ein Beitrag von Ao. Univ.-Prof. DDr. Gabriele-Maria Sachs, Prim. Priv.-Doz. Dr. Andreas Erfurth und O. Univ.-Prof. Dr.h.c.mult. Dr. Siegfried Kasper (CliniCum neuropsy 3/17)

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
587441
Fortbildungsanbieter
Klinische Abteilung für Biologische Psychiatrie, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Wien

DFP Literaturstudium: Diagnose und Therapie der Schizophrenie

Foto: LuckyTD/GettyImages

Schizophrene Erkrankungen stellen eine zentrale Herausforderung in der Psychiatrie dar. Durch die Einführung des DSM-5 sind einige diagnostische Gesichtspunkte aktualisiert worden. Des Weiteren haben sich in den vergangenen Jahren eine Anzahl von neuen Antipsychotika – teilweise auch in Depot-Formulierung – in Österreich etabliert, die in ihren erwünschten Wirkungen, möglichen unerwünschten Wirkungen und Interaktionen bewertet und verglichen werden müssen. Die folgende Übersicht möchte diese neuen Aspekte für die klinische Praxis paradigmatisch darstellen und zusammenfassen. (CliniCum neuropsy 3/17)

Diagnose und Klassifikation der Schizophrenie

Ausgehend von vorwiegend psychopathologischen Beschreibungen schizophrener Erkrankungen in ihrem Verlauf haben sich phänomenologisch orientierte Klassifikationssysteme entwickelt, die eine operationalisierte Diagnostik ermöglichen. Die diagnostischen Kriterien der ICD-10 (Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation WHO) und der aktuelleren DSM-5 (Klassifikation der USAmerikanischen Psychiatrischen Gesellschaft APA) unterscheiden sich und werden in den folgenden Abbildungen dargestellt. Im Vergleich der Klassifikationssysteme wird deutlich, dass die Merkmale des DSM-5 strenger formuliert sind, es also schwieriger ist, die diagnostischen Kriterien des DSM-5 als die des ICD-10 zu erfüllen (zwei Symptome aus fünf obligat, statt ein Symptom aus vier; Zeitkriterien deutlich rigider). Die diagnostischen Subtypen der Schizophrenie (immerhin seit Kraepelins Lehrbuch von 1899 anerkannter Bestandteil der klinischen Psychiatrie) werden im DSM-5 ersatzlos gestrichen. Die Katatonie kann als Zusatzkodierung verschlüsselt werden, ist dabei jedoch nicht spezifisch für die Schizophrenie.

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