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DFP Literaturstudium: Strategien gegen den quälenden Juckreiz

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Die atopische Dermatitis (AD), oder auch atopisches Ekzem (AE) bzw. Neurodermitis genannt, ist eine häufige Hauterkrankung, die mittlerweile bis zu 25 Prozent der Kinder und ein bis drei Prozent der Erwachsenen betrifft. In den letzten vier Jahrzehnten hat sich die Prävalenz der AD in den westlichen Industrieländern verdreifacht. Aufgrund deutlicher Fortschritte hinsichtlich der Aufklärung zugrundeliegender genetischer und immunologischer Mechanismen konnten in den letzten Jahren neue therapeutische Strategien entwickelt werden.

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DFP Literaturstudium: Strategien gegen den quälenden Juckreiz

Die atopische Dermatitis (AD), oder auch atopisches Ekzem (AE) bzw. Neurodermitis genannt, ist eine häufige Hauterkrankung, die mittlerweile bis zu 25 Prozent der Kinder und ein bis drei Prozent der Erwachsenen betrifft. In den letzten vier Jahrzehnten hat sich die Prävalenz der AD in den westlichen Industrieländern verdreifacht. Aufgrund deutlicher Fortschritte hinsichtlich der Aufklärung zugrundeliegender genetischer und immunologischer Mechanismen konnten in den letzten Jahren neue therapeutische Strategien entwickelt werden.

Klinisches Bild

Bei der AD handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die typischerweise von quälendem Juckreiz begleitet wird.1 Darüber hinaus leiden die Betroffenen in unterschiedlichem Ausmaß an Xerosis cutis, Erythemen, Erosionen/Exkoriationen, Krustenbildung und Lichenifizierung (Abbildung 1). Hanifin und Rajka entwarfen bereits im Jahr 1980 Diagnosekriterien für die AD, welche bis heute angewendet werden können (Tabelle unten). Zur Diagnosestellung sollten drei von vier Hauptkriterien sowie drei von 23 Nebenkriterien zutreffen. Typische Stigmata der AD, die auf eine Erkrankungsdisposition hinweisen, sind z.B. die infraorbitale Dennie-Morgan-Lidfalte, das Hertoghe-Zeichen, der weiße Dermographismus oder die typische Gesichtsblässe.2

Die Krankheit kann mit unterschiedlichem Alter beginnen, wobei das klinische Bild je nach Erkrankungsalter deutlich variiert. Bei der frühkindlichen AD (zwischen dem dritten Lebensmonat und zwei Jahren) sind vor allem die Wangen, das Kapillitium, der Rumpf und die Streckseiten der Extremitäten betroffen. Häufig zeigen sich akute Papeln oder Papulovesikel, die sich in nässende und verkrustete Läsionen umwandeln können. Die Zahl der Patienten, die bereits im ersten Lebensjahr an Symptomen der AD leiden, liegt bei etwa 60 bis 80 Prozent.3 Von diesen betroffenen Kindern geht jedoch ein Teil vor dem zweiten Lebensjahr in Remission, so dass nach Schätzungen bei etwa 40 Prozent die Erkrankung per sistiert.3 Ab dem zweiten bis zum zwölften Lebensjahr findet sich das typische chronische Ekzem des Kindesalters mit Befall der großen Beugen und trockener Haut.

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