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DFP Literaturstudium: Wenn die Stimme versagt

ärztemagazin

Unter dem Begriff Dysphonie werden alle Störungen der Stimmerzeugung zusammengefasst, die Ursachen können in organischen Schäden liegen oder funktioneller Natur sein. (ärztemagazin 5/18)

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
610688
Fortbildungsanbieter
Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM)
AutorIn(nen)

DFP Literaturstudium: Wenn die Stimme versagt

Foto: Jason Rosewell on UnsplashUnter dem Begriff Dysphonie werden alle Störungen der Stimmerzeugung zusammengefasst, die Ursachen können in organischen Schäden liegen oder funktioneller Natur sein. (ärztemagazin 5/18)

DURCH DIE DYSPHONIE verändert sich die Qualität der Stimme, sie kann schwach, rau oder hauchig sein. In der klinischen Praxis wird allerdings auf die adjektivische Beschreibung verzichtet und Heiserkeit als Sammelbegriff für alle Stimmpathologien verwendet. Die stärkste Ausprägung der Dysphonie wird als Stimmlosigkeit (Aphonie) bezeichnet. Ätiologisch werden bei den Dysphonien organische und funktionelle Störungen unterschieden. Lässt sich keine organische Ursache feststellen, wird von einer funktionellen Störung ausgegangen. Allerdings ist die Abgrenzung zwischen organischen und funktionellen Störungen nicht scharf zu ziehen, da es durch funktionelle Beeinträchtigungen zu sekundären organischen Veränderungen kommen kann und auch organische Veränderungen mit einer Störung der Funktion einhergehen.

1. ORGANISCHE URSACHEN

1.1. ANGEBORENE DYSPHONIEN

Bei laryngealen Fehlbildungen zeigen sich die Kardinalsymptome Dyspnoe, Dysphonie und Dysphagie. Während schwere Missbildungen des Kehlkopfes, die unmittelbar nach der Geburt zu massiver Atemnot führen und oft gar nicht mit dem Leben vereinbar sind, sehr selten sind, treten wesentlich häufiger geringe Abweichungen wie Kehlkopfasymmetrien, Segelbildungen zwischen den Stimmlippen oder Sulcus glottidis auf, bei dem die Schleimhaut am freien Rand der Stimmlippen eingezogen und fixiert ist. Diese Fehlbildungen führen häufig zu einer verminderten Leistungsfähigkeit der Stimme. Da eine effektive Therapie meist nicht möglich ist, sollte von Berufen abgeraten werden, die eine erhöhte Belastung für die Stimme darstellen.

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