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DFP Literaturstudium: Migränetrigger

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Einige Triggerfaktoren sind wissenschaftlich gesichert. Patienten können zur Identifikation ihrer individuellen ­Migränetrigger entscheidend beitragen. (ärztemagazin 2/18)

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
606336
Fortbildungsanbieter
Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM)
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DFP Literaturstudium: Migränetrigger

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Migräne zählt weltweit zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Die meisten Patienten mit Kopfschmerzen suchen zunächst den Allgemeinmediziner auf. Für ein effizientes Management der ­Migräne ist es unerlässlich, die individuellen Triggerfaktoren als Auslöser von Migräneattacken zu erheben. Die Entwicklung geht weg von großzügiger ­Empfehlung zur Vermeidung von Triggern hin zu individuellem Umgang mit Triggern. Triggerfaktoren bilden den Hauptteil des folgenden Artikels, auf Diagnose und Therapie der Migräne wird kompakt verwiesen.

1. Definition

Migräne ist zu einem hohen Ausmaß genetisch determiniert. In der Regel dauert die Erkrankung Jahre bis Jahrzehnte. Die Kopfschmerzfrequenz liegt zwischen „gelegentlich“ und „mehrmals wöchentlich“. Die Kopfschmerzen können dabei entweder spontan auftreten oder durch Ereignisse oder Faktoren ausgelöst werden, die als Migränetrigger bezeichnet werden. Definitionsgemäß handelt es sich bei Triggern um Faktoren, die durch Exposition oder Entzug in einem engen zeitlichen Zusammenhang zu einer Migräneattacke führen. Viele dieser Migränetrigger treten auch im Rahmen von Spannungskopfschmerzen auf, allerdings mit unterschiedlicher Frequenz. Die am häufigsten von Patienten genannten Migränetrigger sind Stress, Müdigkeit, Auslassen von Mahlzeiten und Schlafmangel. Bei etwa drei Vierteln der Patienten liegen diese Triggerfaktoren vor, sie sind daher als eher unspezifisch zu betrachten. Migräne-spezifischere Triggerfaktoren stellen die Menstruation, Gerüche, Tabakrauch und helles Licht dar. In der Regel können Migränepatienten für sich durchschnittlich vier relevante Triggerfaktoren identifizieren.

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