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DFP Literaturstudium: Frühe Hilfen für Eltern und Kind

ärztemagazin

Frühe Hilfen sind ein Gesamtkonzept von ­Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und zur gezielten Frühintervention in Schwangerschaft und früher Kindheit. Es ist auf die ­Ressourcen und Belastungen von Familien in ­spezifischen Lebenslagen zugeschnitten, unterstützt ­nachhaltig und ist kosteneffektiv. (ärztemagazin 22/17)

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
600210
Fortbildungsanbieter
Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM)
ExpertIn(nen)

DFP Literaturstudium: Frühe Hilfen für Eltern und Kind

Illustratione: AnnaFrajtova/GettyImagesFrühe Hilfen sind ein Gesamtkonzept von ­Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und zur gezielten Frühintervention in Schwangerschaft und früher Kindheit. Es ist auf die ­Ressourcen und Belastungen von Familien in ­spezifischen Lebenslagen zugeschnitten, unterstützt ­nachhaltig und ist kosteneffektiv. (ärztemagazin 22/17)

Frühe Hilfen zielen darauf ab, Entwicklungsmöglichkeiten und Gesundheitschancen von Kindern frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Die Ziele umfassen neben der praktischen Unterstützung im Alltag vor allem die Förderung der Elternkompetenzen von (werdenden) Müttern und Vätern, um Entwicklungsstörungen, -verzögerungen und Krankheiten bei Kindern zu verhindern oder zumindest frühzeitig aufzuzeigen. Allgemeinmediziner gelten dabei laut Auskunft der Frühen Hilfen als ideale Kontaktpersonen im multiprofessionellen Netzwerk; sie haben frühzeitig Kontakt zu Personen oder Familien, die möglicherweise im Rahmen einer Schwangerschaft und Geburt beziehungsweise danach bei der Versorgung eines Kleinkindes Hilfe benötigen.

Die wichtigste Funktion des Hausarztes ist es daher, (werdende) Eltern oder Familien mit Kleinkindern in belastenden Lebenssituationen so früh wie möglich anzusprechen, idealer weise noch während der Schwangerschaft, und auf das Angebot von Frühen Hilfen aufmerksam zu machen. Um den Zugang niederschwellig zu machen, wird empfohlen, dass der Hausarzt – mit Einverständnis der Familie – die Kontaktdaten selbst an das regionale Frühe-Hilfen-Netzwerk weiterleitet; die Familie kann natürlich auch von sich aus Kontakt aufnehmen. Binnen weniger Tage meldet sich dann eine Familienbegleiterin bei der Familie. Die Netzwerke bemühen sich um eine Rückmeldeschleife, damit der Zuweiser weiß, ob eine Familienbegleitung zustande gekommen ist.

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