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DFP Literaturstudium: Der genaue Blick aufs Melanom

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Neue therapeutische Optionen haben zu einer ­verbesserten Prognose des ­Melanoms geführt, dennoch sterben nach wie vor viele Patienten mit einem fort­geschrittenen Melanom in den ersten fünf Jahren nach der Diagnose. Die ­Prävention ist nach wie vor das wichtigste Werkzeug im Kampf gegen den Hautkrebs. (ärztemagazin 12/2017)

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
587108
Fortbildungsanbieter
Dermatologie und Venerologie, Krankenanstalt Rudolfstiftung
AutorIn(nen)

DFP Literaturstudium: Der genaue Blick aufs Melanom

Neue therapeutische Optionen haben zu einer ­verbesserten Prognose des ­Melanoms geführt, dennoch sterben nach wie vor viele Patienten mit einem fort­geschrittenen Melanom in den ersten fünf Jahren nach der Diagnose. Die ­Prävention ist nach wie vor das wichtigste Werkzeug im Kampf gegen den Hautkrebs. (ärztemagazin 12/2017)

Superfiziell-spreitendes Melanom (SSM) mit nodulärem Anteil T2a
Superfiziell-spreitendes Melanom (SSM) mit nodulärem Anteil T2a

Seit der Einführung neuer Systemtherapeutika vor sechs Jahren konnte eine deutliche Verbesserung des progressionsfreien- und auch Gesamtüberlebens bei Patienten mit einem metastasierenden Melanom beobachtet werden. Das maligne Melanom (MM) der Haut ist allerdings nach wie vor der Hauttumor mit der höchsten Metastasierungsrate und für mehr als 90 Prozent aller tödlich verlaufenden Hauttumoren verantwortlich. Deshalb sind Prävention und die Früherkennung immer noch von größter Bedeutung.

Epidemiologie
Die Inzidenz des MM stieg in den letzten fünf bis sechs Jahrzehnten merk¬bar an, was vor allem auf geänderte Freizeit- und Urlaubsgewohnheiten mit deutlich vermehrter UV-Exposition zurückgeführt wird. In Europa wurden die höchsten Anstiege der Inzidenzraten in den skandinavischen Ländern, aber auch in Mittel- und Südeuropa beschrieben. Europaweit liegen die Inzidenzraten bei rund 16,0/100.000 für Frauen sowie 17,4/100.000 für Männer. Die höchsten Inzidenzraten weltweit wurden in Australien und Neuseeland mit 50–60 Fällen/100.000 Einwohner und Jahr beschrieben1

1. Risikofaktoren

UV-Strahlung gilt aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse als der wichtigste Risikofaktor in der Ätiologie des MM, des Plattenepithelkarzinoms, wahrscheinlich auch des Basal-Zell-Karzinoms und möglicherweise auch des Merkel-Zell-Karzinoms.2 Bei allen diesen Tumoren kann die für UV-mediierte Tumore typische hohe Mutationsrate gefunden werden.3 Für die Entstehung des Melanoms sind intermittierende UV-Expositionen und Sonnenbrände in jedem Alter, vor allem aber in der Kindheit und frühen Adoleszenz von großer Bedeutung.
Konstitutionelle Risikofaktoren für das Melanom sind:2

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