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DFP Literaturstudium: Risiko Schwangerschaft

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Obwohl Schwangerschaft und Geburt eines der schönsten Ereignisse im Leben einer Frau sein können, gibt es manchmal medizinische Gründe, Frauen vor den Risiken einer Gravidität beziehungsweise deren Fortsetzung zu warnen; zehn davon hier im Überblick. (ärztemagazin 08/2017)

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
582916
Fortbildungsanbieter
Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM)
AutorIn(nen)

DFP Literaturstudium: Risiko Schwangerschaft

Illustration: jojoo64/iStock; Artwork: siduObwohl Schwangerschaft und Geburt eines der schönsten Ereignisse im Leben einer Frau sein können, gibt es manchmal medizinische Gründe, Frauen vor den Risiken einer Gravidität beziehungsweise deren Fortsetzung zu warnen; zehn davon hier im Überblick. (ärztemagazin 08/2017)

Dieser Artikel beschreibt die mit verschiedenen Faktoren oder Erkrankungen assoziierten fetalen und mütterlichen Risiken aus rein medizinischer Sicht. Ethische oder moralische Aspekte werden hier ausdrücklich nicht behandelt.

1. Junges Alter der Mutter

Schwangerschaften jugendlicher Mütter gelten zunächst als soziales Problem. Abgesehen von den oft assoziierten individuellen Folgen – Abbruch der Ausbildung, Unvermögen, sich emotional und finanziell um das Kind kümmern zu können – ist eine solche frühe Schwangerschaft mit einer Reihe gesundheitlicher Risiken für Mutter und Kind verbunden. Laut einem systematischen Review von 15 Studien ist ein Anstieg mütterlicher und/oder fetaler Komplikationen in allen Schwangerschaftsstadien festzustellen.1) Die häufigsten in der Literatur angegebenen Komplikationen betreffen demnach das Neugeborene und umfassen unter anderem signifikant erhöhte Raten von Frühgeburtlichkeit, niedrigem Geburtsgewicht und Mortalität. Mütterliche Komplikationen und Komorbiditäten waren laut dieser Analyse ebenfalls „viel häufiger“ als bei erwachsenen Schwangeren: Präeklampsie, HELLP Syndrom, vorzeitiger Blasensprung beziehungsweise Hypertonie oder Harnwegsinfekte.

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