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DFP Literaturstudium: Demenz – Herausforderung für den Hausarzt

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Etwa 115.000 Menschen leiden in Österreich an Demenz. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung muss in Zukunft mit einer massiven Zunahme der Erkrankungen gerechnet werden. Frühzeitiges Screening auf kognitive Beeinträchtigungen vermeidet eine Unterdiagnostik und ermöglicht eine frühzeitige Abklärung und Therapie. (ärztemagazin 22/2016)

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
569258
Fortbildungsanbieter
Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM)
AutorIn(nen)
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DFP Literaturstudium: Demenz – Herausforderung für den Hausarzt

Illustration: Trifonenko/iStockEtwa 115.000 Menschen leiden in Österreich an Demenz. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung muss in Zukunft mit einer massiven Zunahme der Erkrankungen gerechnet werden. Frühzeitiges Screening auf kognitive Beeinträchtigungen vermeidet eine Unterdiagnostik und ermöglicht eine frühzeitige Abklärung und Therapie. (ärztemagazin 22/2016)

Das Ergebnis einer Schweizer Untersuchung hat gezeigt, dass ein Drittel der demenzkranken Personen unerfasst bleibt, bei einem weiteren Drittel besteht der Verdacht auf Demenz und nur bei einem Drittel wird die Diagnose Demenz tatsächlich gestellt.1) Nur durch eine frühzeitige Diagnostik ist allerdings eine adäquate Behandlung und Versorgung der Betroffenen möglich.

1. Diagnose

Bei der Diagnosestellung ist es wesentlich, primäre Demenzen, die in etwa 50 Prozent der Fälle vorliegen, von sekundären Formen wie internistischen Erkrankungen, medikamentösen Nebenwirkungen oder Nahrungs- und Flüssigkeitsmangel und von psychischen Erkrankungen zu differenzieren. Wichtig für die Diagnose ist die Entstehungsgeschichte der Symptomatik im Zusammenhang mit vorbestehenden somatischen und psychischen Erkrankungen. Außerdem sind der bisherige Verlauf (langsam oder rasch fortschreitend), das Erstsymptom (Merkfähigkeitsstörung, Wortfindungsstörung) und Hinweise auf Depressionen oder Verhaltensauffälligkeiten wegweisend.

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