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DFP Literaturstudium: Sexualaufklärung

ärztemagazin

Trotz theoretisch allzeit verfügbarem Wissen im Internet wissen zu wenige Jugendliche (und Erwachsene) ausreichend über Sexualität Bescheid, vor allem in Bezug auf Empfängnisverhütung oder Geschlechtskrankheiten. Obwohl sich in der täglichen Praxis eher selten Gelegenheiten für eine umfassende Aufklärung ergeben, ist das Bewusstsein für dieses Thema wichtig.

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
627502
Fortbildungsanbieter
ÖGAM - Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin
AutorIn(nen)
ExpertIn(nen)

DFP Literaturstudium: Sexualaufklärung

Trotz theoretisch allzeit verfügbarem Wissen im Internet wissen zu wenige Jugendliche (und Erwachsene) ausreichend über Sexualität Bescheid, vor allem in Bezug auf Empfängnisverhütung oder Geschlechtskrankheiten. Obwohl sich in der täglichen Praxis eher selten Gelegenheiten für eine umfassende Aufklärung ergeben, ist das Bewusstsein für dieses Thema wichtig. (ärztemagazin 16/18) 

Laut WHO ist die europäische Region in Hinblick auf die sexuelle Gesundheit der Bevölkerung mit einer Reihe von Problemen konfrontiert. Dazu zählen etwa der Anstieg der HIV- Infektionen bei Heterosexuellen, der Anstieg anderer sexuell übertragbarer Infektionen („sexually transmitted infections“, kurz STI) insgesamt, die Rate ungewollter Teenagerschwangerschaften sowie sexuelle Gewalt. „Nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendliche sind eine entscheidende Zielgruppe bei der Verbesserung der sexuellen Gesundheit“, betont die WHO.1

Es ist den Autoren/Reviewern dieses Artikels klar, dass man in der Allgemeinpraxis wahrscheinlich eher selten Zeit für eine ausführliche Aufklärung über Sexualität oder sexuelle Probleme hat und dass Hausärzte häufig eher die Rolle des Zuweisers einnehmen (Urologie, Gynäkologie, Paarberatung). Dennoch ist es möglich, dass Patienten wegen Problemen mit der Sexualität in die Ordination kommen oder Gespräche in Zusammenhang mit Vorsorgeuntersuchungen als Ansatzpunkt für die Sexualanamnese genutzt werden. Das Thema selbst ist jedenfalls relevant, Ärzte sollten auf mögliche Fragen vorbereitet sein und zur Enttabuisierung dieses Themas, vor allem bei Älteren, so weit wie möglich beitragen.

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