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DFP Literaturstudium: Seborrhoische Dermatitis

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Die seborrhoische Dermatitis ist eine chronische Erkrankung. Eine Heilung ist nicht bekannt – zumeist ist aber eine gute Krankheitskontrolle möglich.

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DFP Punkte
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Fortbildungs-ID
625499
Fortbildungsanbieter
Österreichische Gesellschaft für Allgemeinmedizin (ÖGAM)
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DFP Literaturstudium: Seborrhoische Dermatitis

Die seborrhoische Dermatitis ist eine chronische Erkrankung. Eine Heilung ist nicht bekannt – zumeist ist aber eine gute Krankheitskontrolle möglich.

Im Folgenden wird die seborrhoische Dermatitis (SD) bei Jugendlichen und Erwachsenen besprochen, nicht jedoch die SD beim Kleinkind.

1. KLINIK UND VERLAUF

Die SD kann sich bald nach der Pubertät oder auch später im Leben manifestieren. Sie ist zumeist durch erythematöse, gut abgegrenzte, schuppige Plaques charakterisiert. Die Läsionen treten in Hautbereichen auf, die reich an Talgdrüsen sind, wie der Kopfhaut, den Augenbrauen, der Ohrmuschel, der zentralen Gesichtshaut (v.a. nasolabial), prästernal oder in den Intertrigo-Bereichen.
Kopfhaut: Die leichteste und häufigste Form der SD ist das Vorkommen von dichten, nicht fest haftenden Kopfschuppen. Hier zeigt die Kopfhaut eine weißliche Schuppung ohne Erythem. Juckreiz kann, muss aber nicht vorhanden sein.
Bei stärker ausgeprägten Formen kommt es zur sichtbaren Inflammation: fleckige, orange bis lachsfarbene Plaques mit fettigen Schuppen. Die Läsionen überschreiten die Haaransatzgrenzen meist nicht – im Gegensatz zur Psoriasis.
Gesicht: Läsionen im Gesicht treten vorzugsweise an Augenbrauen, Glabella und Nasolabialfalten auf. Bei Männern sind Bartareale häufig betroffen; das entsprechende Areal zu rasieren hilft bei der Krankheitskontrolle.
Periokulär: Eine Blepharitis mit Rötung des Lidrands und gelber Verkrustung zwischen den Wimpern kann als einzige Manifestation der SD auftreten oder andere Symptome begleiten.
Stamm: Hier tritt die SD viel weniger häufig auf. Zumeist findet man das „petaloide“ (kronblattartige) Muster: polyzyklische, fein schuppende, dünne Plaques über dem Sternum oder zwischen den Schulterblättern. Aber auch disseminierte Formen kommen vor und präsentieren sich mit makulösen, konfluierenden, pityriasiform schuppenden, polyzyklischen und anulären Herden.

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