Home / Lernwelt / DFP Literaturstudium: Medikamentenabhängigkeit

DFP Literaturstudium: Medikamentenabhängigkeit

ärztemagazin

Nach offiziellen Schätzungen sind aktuell rund 150.000 Menschen in Österreich von einer Medikamentenabhängigkeit betroffen. Niedergelassene Ärzte, und hier vor allem Allgemeinmediziner, spielen als Verschreiber solcher Medikamente eine zentrale Rolle im Versorgungskontext.

Login
DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
624621
Fortbildungsanbieter
Zentrum für Suchtkranke und Station für forensische Akutpsychiatrie und Begutachtung, Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe Otto Wagner-Spital Wien
AutorIn(nen)
ExpertIn(nen)

DFP Literaturstudium: Medikamentenabhängigkeit

Nach offiziellen Schätzungen sind aktuell rund 150.000 Menschen in Österreich von einer Medikamentenabhängigkeit betroffen. Niedergelassene Ärzte, und hier vor allem Allgemeinmediziner, spielen als Verschreiber solcher Medikamente eine zentrale Rolle im Versorgungskontext.

Die Ursachen für eine Medikamentenabhängigkeit sind vielfältig: psychische und soziale Faktoren, das eingeschränkte Zeitbudget vieler Ärzte, die zunehmend erleichterte Verfügbarkeit vieler Medikamente (etwa über das Internet) und auch die breite Akzeptanz eines regelmäßigen Medikamentenkonsums. Auch „Doctor Shopping“ dürfte eine wesentliche Rolle spielen: Patienten suchen so lange, bis sie einen Arzt finden, der das gewünschte Medikament letztendlich verschreibt. Vier bis fünf Prozent aller häufig verordneten Arzneimittel haben ein Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial, berichten die Autoren des deutschen Leitfadens zu diesem Thema.1

1. WER IST GEFÄHRDET?1

Man kann davon ausgehen, dass sich viele Menschen von den Anforderungen der Leistungsgesellschaft zunehmend überfordert fühlen, sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext. Diese Menschen haben häufig das Gefühl, ohne Hilfe durch anregende Mittel beziehungsweise Schlaf- und Beruhigungspräparate ihren Alltag nicht mehr bewältigen zu können. Arzneimittelabhängigkeit entsteht oftmals aus einer Mischung von persönlichen, gesellschaftlichen und sozialen Faktoren. Evident ist, dass Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer; zahlreiche Studien belegen, dass Frauen und Jugendliche eine besondere Risikogruppe darstellen:

Ihre Vorteile auf medonline.at

  • Personalisierte Inhalte auf Ihr Profil zugeschnitten
  • DFP Fortbildung: e-Learnings, Literaturstudien & MM-Kurse
  • Aktuelle Fachartikel, State-of-the-Art-Beiträge, Kongressberichte, Experteninterviews

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos & bleiben Sie top-informiert!

Test

Ihre Vorteile auf medonline.at

  • Personalisierte Inhalte auf Ihr Profil zugeschnitten
  • DFP Fortbildung: e-Learnings, Literaturstudien & MM-Kurse
  • Aktuelle Fachartikel, State-of-the-Art-Beiträge, Kongressberichte, Experteninterviews

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos & bleiben Sie top-informiert!

LOGIN

Login

Passwort vergessen?