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DFP Literaturstudium: Neue COPD-Leitlinien

ärztemagazin

Vor kurzem wurde die „S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)“ veröffentlicht. Über weite Strecken lehnt sich die deutsche Leitlinie an die 2017 publizierten Empfehlungen der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) an. Wichtige Änderungen in Bezug auf frühere Leitlinien betreffen die Einteilung der COPD-Schweregrade und die Therapieempfehlungen.

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
621268
Fortbildungsanbieter
1. Interne Lungenabteilung, SMZ Baumgartner Höhe – Otto-Wagner-Spital, Wien
AutorIn(nen)

DFP Literaturstudium: Neue COPD-Leitlinien

Über weite Strecken lehnt sich die neue deutsche Leitlinie an die 2017 publizierten Empfehlungen der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) an. Änderungen betreffen die Einteilung der COPD-Schweregrade und die Therapieempfehlungen.

Vor kurzem wurde die S2K-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) veröffentlicht.
Diese wurde federführend von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. und der Deutschen Atemwegsliga e.V. unter Beteiligung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) herausgegeben. Sie unterscheidet sich von den GOLD-Empfehlungen insbesondere im Hinblick auf Diagnose, Darstellung des Therapiealgorithmus, Empfehlungen zur Antibiotikatherapie sowie Schwerpunktsetzung in außerklinische Beatmung und berufliche Ursachen der COPD.
Im Folgenden werden die wichtigsten Neuerungen und Unterschiede der deutschen Leitlinien im Vergleich zum GOLD-Report dargestellt.

1. DIAGNOSE

Die COPD ist charakterisiert durch eine persistierende und üblicherweise progrediente Atemwegsobstruktion. Die GOLD-Empfehlungen stützen die Diagnose einer COPD ausschließlich auf die Spirometrie und die Forcierte Exspiratorische Einsekundenkapazität (FEV1). Die deutsche Leitlinie empfiehlt darüber hinaus das Heranziehen von Ganzkörperplethysmografie
(Bodyplethysmografie), Blutgasanalyse, Diffusionskapazität für Kohlenmonoxid (DLCO), Bildgebung und standardisierte Belastungstests zur weiteren Charakterisierung.

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