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DFP Literaturstudium: Kardiale Arrhythmien im Alter

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Kardiale Arrhythmien sind vielfältig und in ihren Details häufig nur von Spezialisten zu ­entschlüsseln. In der Praxis geht es jedoch zumeist um die Frage der klinischen Präsentation.

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Ärztlicher Fortbildungsanbieter: Österreichische Gesellschaft für Allgemeinmedizin (ÖGAM)
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DFP Literaturstudium: Kardiale Arrhythmien im Alter

Kardiale Arrhythmien sind vielfältig und in ihren Details häufig nur von Spezialisten zu ­entschlüsseln. In der Praxis geht es jedoch zumeist um die Frage der klinischen Präsentation. (ärztemagazin 07/18)

Abbildung 1 zeigt eine Sinusbradykardie mit einer Frequenz von 50 Schlägen pro Minute

Der normale Alterungsprozess ist mit einer Vielzahl von Veränderungen des kardiovaskulären Systems verbunden; die Gefäßwände verlieren an Elas­tizität, oft entwickeln sich eine leichte konzentrische Hypertrophie des linken Ventrikels oder ein erhöhter atrialer Anteil am Füllungsvolumen des linken Ventrikels und die Inzidenz von Brady- und Tachyarrhythmien sowie von Reizleitungsstörungen steigt. Diagnostische Methode der Wahl für kardiale Arrhythmien ist natürlich das EKG, einerseits in Ruhe als klassisches 12-Ableitungs-EKG, andererseits auch unter Belastung, z.B. als Fahrradergometrie. Im Folgenden werden Epidemiologie, Symptomatik und Therapiemöglichkeiten einiger wichtiger kardialer Arrhythmien kurz angerissen.

1. Sinusbradykardie

Die Sinusbradykardie ist definiert durch eine Sinusfrequenz von weniger als 60 Schlägen/Minute. Diese Veränderung ist im höheren Lebensalter relativ häufig und verläuft sehr oft asymptomatisch. Zu beachten ist, dass der Grenzwert von 60/min arbiträr ist und dass eine niedrigere Herzfrequenz bei Personen mit Dominanz des parasympathischen Systems, wie etwa bei hochtrainierten Sportlern, normal sein kann. Während die Prävalenz der Sinusbradykardie per se mit dem Lebensalter nicht zunimmt, tritt eine symptomatische Sinusbradykardie aufgrund eines Sick-Sinus-Syndroms (SSS) nahezu ausschließlich bei Personen jenseits des 65. Lebensjahrs auf, und zwar mit einer Häufigkeit von ca. 1:600. Typische Symptome eines SSS sind Müdigkeit, Schwindel, Palpitationen, Präsynkope und/oder Synkopen. Allerdings kann ein SSS auch ein Zufallsbefund in einem aus unterschiedlichen Gründen durchgeführten EKG sein.

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