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DFP Literaturstudium: Prävention & Früherkennung des kolorektalen Karzinoms

CliniCum

Eine Prävention des kolorektalen Karzinoms ist mit hoher Effektivität möglich, da klar definierbare präkanzeröse Läsionen existieren, die sich erst nach jahrelanger Latenz zu einem invasiven Karzinom weiterentwickeln. Der Artikel gibt einen Überblick über mögliche Untersuchungsverfahren, die für Prävention und Früherkennung des CRC geeignet sind. (CliniCum 01-02/18)

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
607089
Fortbildungsanbieter
Ärztlicher Fortbildungsanbieter: Wilhelminenspital Wien, 4. Medizinische Abteilung

DFP Literaturstudium: Prävention & Früherkennung des kolorektalen Karzinoms

Eine Prävention des kolorektalen Karzinoms ist mit hoher Effektivität möglich, da klar definierbare präkanzeröse Läsionen existieren, die sich erst nach jahrelanger Latenz zu einem invasiven Karzinom weiterentwickeln. Der Artikel gibt einen Überblick über mögliche Untersuchungsverfahren, die für Prävention und Früherkennung des CRC geeignet sind. (CliniCum 01-02/18) 

Kleines tubuläres Adenom mit low-grade Dysplasien im Bereich des Colon sigmoideum (Abb. 1); sehr großes tubulovillöses Adenom mit fokalen high-gradeDysplasien im Rektum (Abb. 2); sessiles serratiertes Adenom im Bereich der rechten Flexur. Die Läsion ist schwer von der umgebenden Schleimhaut abzugrenzenund zeigt einen „rim of debris“. (Abb. 3)
Kleines tubuläres Adenom mit low-grade Dysplasien im Bereich des Colon sigmoideum (Abb. 1); sehr großes tubulovillöses Adenom mit fokalen high-gradeDysplasien im Rektum (Abb. 2); sessiles serratiertes Adenom im Bereich der rechten Flexur. Die Läsion ist schwer von der umgebenden Schleimhaut abzugrenzenund zeigt einen „rim of debris“. (Abb. 3)

Das kolorektale Karzinom (colorectal cancer, CRC) ist eine häufige und unbehandelt letal verlaufende maligne Erkrankung, die durch ein komplexes Wechselspiel zwischen genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen verursacht wird. Weltweit betrachtet ist die Inzidenz des CRC sehr unterschiedlich und variiert zwischen einzelnen Regionen um etwa das Zehnfache: Die höchsten Inzidenzraten finden sich in Nordamerika, Europa, Australien und Neuseeland, die niedrigsten in Afrika und Teilen Asiens.1 In Europa stellt das CRC derzeit das dritthäufigste Karzinom bei Männern (nach Prostatakarzinom und Bronchuskarzinom) und das zweithäufigste Karzinom bei Frauen (nach dem Mammakarzinom) dar.

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