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DFP Literaturstudium: Herpes zoster – ein Therapie-Update

CliniCum

Der Herpes zoster ist eine häufige und aufgrund der begleitenden Schmerzen oft die Lebensqualität einschränkende Erkrankung. Im Jänner 2017 ist im „European Journal of Dermatology and Venerology“ eine S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Herpes zoster erschienen. Darin finden sich konkrete Empfehlungen zu vielen Fragestellungen. (CliniCum 05/2017)

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
585531
Fortbildungsanbieter
Dermatologische Abteilung mit Ambulanz, Wilhelminenspital, KAV Wien
ExpertIn(nen)

DFP Literaturstudium: Herpes zoster – ein Therapie-Update

Der Herpes zoster ist eine häufige und aufgrund der begleitenden Schmerzen oft die Lebensqualität einschränkende Erkrankung. Im Jänner 2017 ist im „European Journal of Dermatology and Venerology“ eine S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Herpes zoster erschienen. Darin finden sich konkrete Empfehlungen zu vielen Fragestellungen. (CliniCum 05/2017)

Akuter Herpes zoster – unilaterale gruppierte Bläschen auf erythematösem Grund innerhalb eines Dermatoms im Bereich von Thorax und Abdomen
Akuter Herpes zoster – unilaterale gruppierte Bläschen auf erythematösem Grund innerhalb eines Dermatoms im Bereich von Thorax und Abdomen

Das Varicella-zoster-Virus (VZV) gehört zu den humanen Herpesviren und führt bei Erstkontakt zu einer Virämie, die sich klinisch als Varizellen, einem Exanthem aus disseminierten Vesikeln am gesamten Integument, manifestiert. Aufgrund hoher Kontagiosität erfolgt die Erstinfektion zumeist im Vorschuloder Schulalter. Nach durchlaufener Primärinfektion verbleibt das Virus als asymptomatische latente Infektion in den sensorischen Spinalganglien. Ist die Immunlage beeinträchtigt, kommt es zu einer Reaktivierung mit Wiederaufnahme der Virusreplikation und so zu einer akuten Ganglionitis. Dabei erfolgt zunächst eine Deszension entlang der Nervenaxone in das entsprechende Hautsegement, gefolgt von einer Virusreplikation in den epidermalen Keratinozyten.

Durch die gleichzeitige Boosterung des Immunsystems können Antikörper schneller gebildet werden, sodass die klinische Ausprägung auf ein oder mehrere Dermatome begrenzt bleibt. Daraus ergibt sich auch, dass die Primärinfektion mit VZV immer als Varicellen verläuft und der Herpes zoster immer eine Reaktivierung des Virus darstellt. Die Inzidenz der Erkrankung beträgt in der Gesamtbevölkerung 2–3 von 1.000/Jahr und steigt auf 7–10 pro 1.000/ Jahr bei über 50-Jährigen an. Risikofaktoren für das Auftreten eines Herpes zoster sind somit die physiologische Abnahme der T-Zell-vermittelten Immunkompetenz im Alter, aber auch erworbene Immunsuppression durch Medikamente, Infekte oder Neoplasien.

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