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DFP Literaturstudium: Therapie-Update zur neutropenischen Sepsis

CliniCum

Pseudomonas aeruginosa (PSAE) ist der gefürchtetste Keim bei neutropenischen Patienten. Während hingegen Methicillin-resistente Staphylokokken (MRSA) keine große therapeutische Herausforderung darstellen, sind die an hämatologischen Abteilungen zunehmend in den Fokus rückenden Vancomycin-resistenten Enterokokken zumindest aus krankenhaushygienischer Sicht problematisch.

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
620031
Fortbildungsanbieter
Österreichische Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin

DFP Literaturstudium: Therapie-Update zur neutropenischen Sepsis

Pseudomonas aeruginosa (PSAE) ist der gefürchtetste Keim bei neutropenischen Patienten. Während hingegen Methicillin-resistente Staphylokokken (MRSA) keine große therapeutische Herausforderung darstellen, sind die an hämatologischen Abteilungen zunehmend in den Fokus rückenden Vancomycin-resistenten Enterokokken zumindest aus krankenhaushygienischer Sicht problematisch. (CliniCum 6/18)

Etwa 50 bis 70 Prozent der Patienten mit einer Neutropenie haben Fieber, und ungefähr 50 Prozent aller Fieberepisoden sind infektionsbedingt. Die ESMO-Leitlinien sprechen von einer febrilen Neutropenie, wenn der Patient einmal über 38,5°C oder zweimal über 38,0°C über zwei Stunden gefiebert hat und die neutrophilen Granulozyten kleiner 0,5x109/L sind. Das Infektionsrisiko und die Schwere der Infektion hängen von der absoluten Granulozytenzahl sowie der Neutropeniedauer ab (Abb. 1). Mittels des MASCC-Risikoindex (Tab. 1) kann die Möglichkeit einer ambulanten bzw. die Notwendigkeit einer stationären Antibiotikatherapie abgeschätzt werden. Bei mehr als der Hälfte der Patienten kann weder ein Erreger noch klinisch eine Infektion (zum Beispiel Lungeninfiltrat) nachgewiesen werden, bei 14 Prozent gelingt ein Keimnachweis, und bei jeweils 17 Pozent findet sich ein Lungeninfiltrat oder eine andere klinisch nachweisbare Infektion (Link, Ann Hematol 1994). Das zu erwartende Keimspektrum hängt von zahlreichen Faktoren ab:

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