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DFP Literaturstudium: Herpes Zoster: Klinik, Diagnose, Therapie

CliniCum derma

Herpes Zoster (Gürtelrose) ist eine meist schmerzhafte, einseitig auf ein Dermatom beschränkte, bläschenbildende Erkrankung der Haut. Neben der antiviralen Akuttherapie steht auch eine „Herpes-Zoster-Impfung“ für die Prävention zur Verfügung. Ein Beitrag von Dr. Marin Vujic, Dr. Igor Vujic und Prim. Univ.-Prof. Dr. Klemens Rappersberger. (CliniCum derma 1/18)

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
609730
Fortbildungsanbieter
Österreichische Akademie für Dermatologische Fortbildung (OEADF)

DFP Literaturstudium: Herpes Zoster: Klinik, Diagnose, Therapie

Der Herpes Zoster (Gürtelrose) ist eine meist schmerzhafte, einseitig auf ein Dermatom beschränkte, bläschenbildende Erkrankung der Haut. Neben der antiviralen Akuttherapie steht auch eine „Herpes-Zoster-Impfung“ für die Prävention zur Verfügung. (CliniCum derma 1/18)

 Typische Herpes- Zoster-Hautveränderungen auf dem Gesäß; gruppierte Bläschen auf geröteter Haut, beschränkt auf ein Dermatom
Typische Herpes- Zoster-Hautveränderungen auf dem Gesäß; gruppierte Bläschen auf geröteter Haut, beschränkt auf ein Dermatom

Herpes Zoster wird durch Reaktivierung des Varicella- Zoster-Virus ausgelöst. Die Erstinfektion mit dem Virus erfolgt meist in der Kindheit und verursacht bei 90 Prozent der Infizierten Varizellen (Synonyme: Windpocken, Feuchtblattern oder Schafblattern), zehn Prozent der später Serokonvertierten erleben jedoch eine stille Feiung und hatten, zumindest anamnestisch, keine Symptome der Erkrankung. Die Durchseuchungsrate in der erwachsenen Bevölkerung ist sehr hoch und wird auf etwa 95 Prozent geschätzt. Nach der Erstinfektion ziehen sich die Viren in die Zellkerne sensorischer Ganglien im Hinterhorn des Rückenmarks und/oder der Hirnnerven zurück und treten in eine Latenzphase ein. Wenn die latenten Viren reaktiviert werden, wandern sie zentrifugal entlang der Neuriten in das entsprechende Dermatom, wo sie die typischen Symptome der Gürtelrose verursachen.

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