Home / Lernwelt / DFP Literaturstudium: Prostatektomie: Wie geht es nach der OP weiter?

DFP Literaturstudium: Prostatektomie: Wie geht es nach der OP weiter?

ärztemagazin

Die radikale Prostatektomie ist die Methode der Wahl bei lokali­siertem Prostatakarzinom. Häufige postoperative Komplikationen sind erektile Dysfunktion und Harninkontinenz. (ärztemagazin 13/17)

Login
DFP Punkte
1
Fortbildungs-ID
588072
Fortbildungsanbieter
Österreichische Gesellschaft für Allgemein und Familienmedizin (ÖGAM)

DFP Literaturstudium: Prostatektomie: Wie geht es nach der OP weiter?

Foto: alexey_ds/GettyImagesDie radikale Prostatektomie ist die Methode der Wahl bei lokali­siertem Prostatakarzinom. Häufige postoperative Komplikationen sind erektile Dysfunktion und Harninkontinenz. (ärztemagazin 13/17)

Das Prostatakarzinom ist der häufigste maligne Tumor bei Männern. Weltweit treten jedes Jahr ca. 1,6 Millionen Fälle auf; 366.000 Männer sterben jährlich an diesem Tumor. Neben der Strahlentherapie und – in ausgewählten Fällen – der aktiven Surveillance ist die radikale Prostatektomie (RPE) die Methode der Wahl für Patienten mit klinisch lokalisiertem Prostatakarzinom. Studien zeigen klar, dass die RPE gegenüber bloßem Zuwarten die Überlebenszeit signifikant verlängert und das Auftreten von Metastasen verzögert. Zumeist wird eine retropubische RPE durchgeführt. Diese kann offen oder minimalinvasiv erfolgen. ­Zunehmend setzen sich die endoskopischen Methoden durch: „Endoskopische Extraperitoneale Radikale Prostatektomie“ − EERPE, „Robot-Assisted ­Radical Prostatectomy“ −RARP. Wenn ein signifikantes Risiko für eine Beteiligung der inguinalen Lymphknoten vorliegt, sollten diese ebenfalls entfernt werden.

Für Männer mit Niedrigrisikotumoren und relativ kleiner Prostata (Gleason-Score <6, PSA <10ng/ml, Prostatagewicht <80g), bei denen eine pelvine Lymphknotenentfernung nicht erforderlich ist, kommt eine perineale RPE in Frage. Diese Operationsmethode kann bei Patienten nützlich sein, die bereits einen Eingriff im Bereich des kleinen Beckens hinter sich haben. Allerdings sollte die perineale RPE nur in Zentren durchgeführt werden, die über ausreichende Erfahrung mit dieser Methode verfügen. Nach einer RPE wegen eines Prostatakarzinoms gilt es eine Reihe von Aspekten zu beachten. Einerseits sind Nachkontrollen erforderlich, andererseits stehen die Themen Harn(in)kontinenz und erektile (Dys)funktion im Vordergrund.

Ihre Vorteile auf medonline.at

  • Personalisierte Inhalte auf Ihr Profil zugeschnitten
  • DFP Fortbildung: e-Learnings, Literaturstudien & MM-Kurse
  • Aktuelle Fachartikel, State-of-the-Art-Beiträge, Kongressberichte, Experteninterviews

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos & bleiben Sie top-informiert!

Test

Ihre Vorteile auf medonline.at

  • Personalisierte Inhalte auf Ihr Profil zugeschnitten
  • DFP Fortbildung: e-Learnings, Literaturstudien & MM-Kurse
  • Aktuelle Fachartikel, State-of-the-Art-Beiträge, Kongressberichte, Experteninterviews

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos & bleiben Sie top-informiert!

LOGIN

Login

Passwort vergessen?