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DFP Literaturstudium: Studientypen &  was sie können

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Ärzte sind keine Statistiker, der folgende Text gibt ­Hinweise, wie medizinische Studien zu ­verstehen und einzuordnen sind. (ärztemagazin 08/2017)

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
582919
Fortbildungsanbieter
Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM)
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DFP Literaturstudium: Studientypen &  was sie können

Foto: Sveta615/iStockÄrzte sind keine Statistiker, der folgende Text gibt ­Hinweise, wie medizinische Studien zu ­verstehen und einzuordnen sind. (ärztemagazin 08/2017)

Jedes Jahr werden ca. drei Millionen medizinische Artikel publiziert, davon 10.000 randomisierte, kontrollierte Studien (RCT). Es ist somit unmöglich, stets auf dem letzten Stand der Wissenschaft zu sein. Die Halbwertszeit medizinischen Wissens liegt heute bei ca. fünf Jahren, das heißt, dass nach fünf Jahren bereits die Hälfte allen medizinischen Wissens überholt ist. Umso wichtiger sind grundlegende Kenntnisse, um sich sicher durch den Dschungel medizinischer Information bewegen zu können.

Klinische Entscheidungen sollten im Idealfall auf drei Säulen beruhen, die alle wichtig sind: den besten verfügbaren internationalen Erkenntnissen oder Beweisen*), der klinischen Erfahrung des Arztes und den Präferenzen des Patienten; erst alle drei Säulen zusammen ergeben die „evidence-based medicine“, kurz EBM. Sind keine Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Studien vorhanden, so müssen dennoch klinische Entscheidungen getroffen werden. Dies kann zu erheblichen Diskrepanzen führen: So variierte z.B. im Jahr 2007 die Rate an Bluttransfusionen bei Hüftendoprothesen zwischen 16 und 85 Prozent (Gombotz H, Transfusion 2007). In derselben Patientenpopulation kann aber nicht beides richtig sein. Vielmehr erhalten manche Patienten Transfusionen zu großzügig und manche bekommen sie nicht, obwohl sie sie brauchen. 2014 hatte sich die Situation etwas gebessert: die Rate an Bluttransfusionen variierte nun zwischen 7 und 58 Prozent.

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