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Luftverschmutzung und Kinderasthma

In einer kalifornischen Studie an 4.140 Kindern wurde die Auswirkung einer Verbesserung der Luftqualität auf das kindliche Asthma untersucht. Die Kinder wurden in drei Kohorten jeweils im vierten Schuljahr rekrutiert und dann acht Jahre nachbeobachtet. In diesem Zeitraum führten gesetzliche Maßnahmen in Kalifornien zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität. Die Beobachtungszeiträume waren 1993–2001, 1996–2004 und 2006–2014. Für Stick­oxide und Mikrofeinstaub mit einem Duchmesser unter 2,5 µm waren Dosis-Wirkungsbeziehungen nachweisbar. Bei Stickoxiden nahm pro 4,3 Teile/Milliarde Senkung die Zahl der Asthmafälle um 0,8 pro 100 Personenjahren ab. Bei Feinstaub kam es pro Senkung um 8 μg/m3 zu einer Reduktion der Asthma-Inzidenz um 1,5 Fälle pro 100 Personenjahre. Bezüglich der Ozonkonzentration und der Feinstaubkonzentrationen zwischen 2,5 und 10 µm Durchmesser waren keine Zusammenhänge mit der Asthmainzidenz nachweisbar.

Garcia E et al., JAMA 2019; 321: 1906–15

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