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Retschitzegger: Gemeinsam an Grenzen

In den Zeitungen sahen wir in diesen Tagen oft das Bild eines kleinen Buben aus Aleppo, der verwundet, traurig, verzweifelt in seinem Sessel sitzt. Sein Bruder ist im Wahnsinn des Krieges getötet worden. Und ziemlich genau vor einem Jahr wurde der Kühlwagen im Burgenland mit den Leichen von 71 Menschen gefunden, darunter auch vier Kinder. Nun wird auch dieses anderen Jahrestages gedacht, an dem viele schutzbedürftige und hilfesuchende Menschen Grenzen überschreiten durften. Durch Politik und Zivilbevölkerung ging ein Ruck an Mitmenschlichkeit. Gemeinsam war viel möglich. Gemeinsam an Grenzen. Gemeinsam über Grenzen. Und viele Herausforderungen bleiben.

Zusätzlich passieren all die anderen Tragödien im täglichen Leben. Viele Menschen versterben an schweren Erkrankungen – nicht nur alte Menschen, auch junge. Und auch unzählige Kinder und Jugendliche sterben an lebensverkürzenden Erkrankungen: Tumorerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, genetischen Defekten.

Mitte September findet in Salzburg nun – endlich und mit internationaler Beteiligung – der „Erste pädiatrische Hospiz- und Palliativkongress in Österreich“* statt, der sich konzentriert dem Thema von schweren Erkrankungen, Sterben und Tod von Kindern und Jugendlichen – und ihren Angehörigen – widmet. Auch wenn Hugo von Hofmannsthals Jedermann sein Sterben in Salzburg für dieses Jahr beendet hat, sterben Jedermann und Jedefrau und Jedeskind jeden Tag. „Gemeinsam an Grenzen“ ist das Thema des Kongresses.

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