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Auch Kinder können schon Burnout haben

Foto: Friedberg – Fotolia.comIn einer Zeit der ständigen Vernetzung, der immer umfassenderen Digitalisierung und der immerwährenden Optimierung zeigen auch Kinder immer öfter Burnout-Symptome, berichtete Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort.

Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort, Kinder- und Jugendpsychiater vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, hielt an der 8. Wiener Fortbildungstagung für Essstörungen und assoziierte Krankheitsbilder eine Keynote zum Thema Burnout im Kindesalter. Der Begriff „Burnout“ spalte nach wie vor die Fachwelt, v.a. wenn es sich um Kinder und Jugendliche handelt, so Schulte-Markwort. Doch in einer Zeit der ständigen Vernetzung, der immer umfassenderen Digitalisierung und der immerwährenden Optimierung beginnen auch Kinder immer früher, an deren Auswirkungen auf die Persönlichkeit zu leiden.

Im englischen Sprachgebrauch wird bei betroffenen Kindern oft von DMDD (disruptive mood dysregulation disorder) gesprochen, also von einer Dysregulation zwischen Anpassungsvermögen und Überforderung. Jedoch merkte Schulte-Markwort an, dass bei all diesen Überlegungen, Diagnosen und Einteilungen immer der individuelle Leidensdruck der Kinder im Vordergrund entscheidend sei.
Die Entwicklung des Burnout-Syndroms folgt häufig folgender Kaskade: Konzentrationsverlust – Leistungsknick – Schlafstörungen – Appetitverlust – Antriebslosigkeit – Kraftlosigkeit – Freudlosigkeit – Traurigkeit – Erschöpfung – Depression – Suizidalität.

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