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Wenn Kindern die Luft wegbleibt

Es gibt im Wesentlichen drei Gründe für die Atemnot bei Kindern: Obstruktion der Atemwege, Hypoxie und psychogene Ursachen. Wie man den Ursachen auf den Grund geht, war Thema bei einer pädiatrischen Fortbildung im Kunsthistorischen Museum.

Bei Jugendlichen ist die Atemnot oft psychogen bedingt.
Bei Jugendlichen ist die Atemnot oft psychogen bedingt.

Die Atemnot ist ein spezielles Symptom, weil sie nur schwer objektivierbar ist, weiß Prim. Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Frischer, Vorstand der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde, Wilhelminenspital. Das gelte ganz besonders für kleine Kinder. Hier werde das Symptom Atemnot – etwa bei Asthma – oft vom Symptom Husten überlagert. Je älter die kleinen Patienten werden, desto prävalenter wird hingegen das Problem der Atemnot. Es wird für die Betroffenen einerseits besser wahrnehmbar, andererseits besser kommunizierbar. Dazu kommt, dass sich bei Jugendlichen oftmals eine seelische Komponente  hinzugesellt.

Frischer: „Von den Jugendlichen, die mit Atemnot in die Ordination kommen, hat die Hälfte Asthma, die andere Hälfte ist psychogen.“ Dazu präsentierte der Pädiater den Fall eines 17-jährigen Mädchens, das vor einiger Zeit wegen Belastungsdyspnoe und Stridor im Wilhelminenspital aufgenommen wurde. Die Eltern des Mädchens – beide Psychologen – berichteten zudem von einem Leistungsknick in der Schule. Die Lungenfunktion stellte sich im Großen und Ganzen als unauffällig heraus.

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