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Schwindel aus dem Ohr

Schwindel aus dem Ohr

Schwindel ist ein unspezifisches Symptom und kann in der Hausarztpraxis oft nicht beweisend einer Diagnose zugeordnet werden. Eine neue Leitlinie gibt Orientierung für das Stellen von Verdachtsdiagnosen auf Basis einer genauen und strukturierten Anamnese. (Medical Tribune 42/2016)

Melanom: Stabile Remission als Vision

Melanom: Stabile Remission als Vision

Über spektakuläre und langfristige Erfolge bei Patienten mit metastasiertem malignen Melanom wurde auf der Jahrestagung European Academy of Dermatology and Venerology (EADV) in Wien berichtet. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Checkpoint-Inhibitoren. (Medical Tribune 42/2016)

Breite Basis für Frühe Hilfen

Breite Basis für Frühe Hilfen

Die multiprofessionelle Begleitung für Familien mit Kleinkindern ist inzwischen in allen Bundesländern verankert. Bei einer Fachtagung bekannten sich drei Minister nachdrücklich zu den Frühen Hilfen. (Medical Tribune 42/2016)

Leben wir wirklich in einem freien Land?

Leben wir wirklich in einem freien Land?

Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit. Es hapert schon in der Überschrift. Selbst die Brüder haben bei Weitem nicht die gleichen Rechte, dieselben Möglichkeiten und die gleiche Freiheit. Und von den Schwestern brauchen wir ja gar nicht erst zu reden … (Medical Tribune 40/2016)

Diabetes: Jetzt kommen die Outcome-Studien

Diabetes: Jetzt kommen die Outcome-Studien

Studiendaten, die am EASD-Kongresses vorgestellt worden sind, zeigen, dass einige der neuen Antidiabetika das Potenzial haben, kardiovaskuläre Outcomes zu verbessern und das Leben der Patienten zu verlängern. (Medical Tribune 40/2016)

Diabetes: Strategien zur Nephroprotektion

Diabetes: Strategien zur Nephroprotektion

Albuminurie verschlechtert die Prognose von Diabetikern erheblich. Am Kongress der EASD präsentierte der diesjährige Camillo-Golgi-Preisträger die aktuellen Strategien zur Nephroprotektion. (Medical Tribune 40/2016)

Kärntner Lösung für Lehrpraxis

Arzt

Die Kärntner Ärztekammer einigte sich mit Land und GKK auf ein Maßnahmenpaket für die Allgemeinmedizin. Dieses inkludiert die Lehrpraxisfinanzierung, eine Koordinationsstelle und Primare als Mentoren. (Medical Tribune 40/2016)

Der Ärztemangel reitet wieder …

Der Ärztemangel reitet wieder ...

… auf einem anderen Pferd: Man verkündet, nachdem „Ärztemangel“ nicht mehr zieht, seit immer mehr wissen, dass unsere Ärztedichte die höchste Europas ist, den Absolventen-Mangel. (Medical Tribune 40/2016)

K.o.-Mittel-Delikte detailliert dokumentieren

K.o.-Mittel-Delikte detailliert dokumentieren

Nach K.o.-Mittel-Beimischungen besteht oft Unklarheit darüber, ob und in welchem Ausmaß Betroffenen Gewalt zugefügt wurde. Mag. Laura Fischer vom Institut für Ethik und Recht in der Medizin (IERM) erläutert Forschungsergebnisse und Herausforderungen im ärztlichen Alltag. (Medical Tribune 40/2016)

Erhöhtes Brustkrebsrisiko durch Aluminium?

Erhöhtes Brustkrebsrisiko durch Aluminium?

Aluminiumhaltige Antitranspiranzien stehen schon länger unter Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Eine neue Schweizer Studie an Mäusen befeuert die Diskussion um das Krebsrisiko durch Deos nun erneut. MT hat sich die Studie angeschaut. (Medical Tribune 40/2016)

Entlastung durch Sozialarbeit

Entlastung durch Sozialarbeit

Mit dem Zusammenspiel von Sozialarbeit und Gesundheitswesen beschäftigte sich das Ilse Arlt Symposium in St. Pölten. Das Spektrum reicht vom Rettungsdienst bis zu Primärversorgungszentren. (Medical Tribune 40/2016)

Dr. Stelzl: Urlaubsnachklänge

Dr. Stelzl: Urlaubsnachklänge

Im Grunde bin ich ein höchst effizientes Arbeitswesen. Was auch immer ich tue, sei es die Arbeit in der Ordination oder ein banaler Wohnungsputz: Ich tue es mit ganzer Seele, mit höchster Konzentration und mit ganz viel Perfektionismus … (Medical Tribune 40/2016)

Geriatrie im Emergency Room

Geriatrie im Emergency Room

Geriater und Notfallmediziner fordern, dass sich Notfalleinrichtungen auf mehr geriatrische Patienten vorbereiten. Das neue Europäische Curriculum für geriatrische Notfallmedizin ist dafür eine gute Basis. (Medical Tribune 40/2016)

Alzheimer: Antikörper reduziert Plaques

Alzheimer: Antikörper reduziert Plaques

Mediale Aufregung Anfang September: Der monoklonale Antikörper Aducanumab hat in einer klinischen Phase-I-Studie an Alzheimer-Patienten nicht nur die Aβ-Plaques reduziert, sondern auch den kognitiven Abbau verlangsamt. MT bat zwei Experten um Einordnung. (Medical Tribune 40/2016)

Freiheitsbeschränkungen und Wahlrecht

Freiheitsbeschränkungen und Wahlrecht

Wann sind Freiheitsbeschränkungen zum Schutz vewirrter Menschen legitim? Und wie ist das Wahlrecht von Heimbewohnern geregelt? Bewohnervertreter Mag. Dr. Christian Bürger und Juristin Mag. Dr. Maria Kletečka-Pulker beantworten acht Fragen. (Medical Tribune 40/2016)

Ein echter Bergdoktor kommt ins Kino

Am 5. Oktober hat der Film „Bei Tag und bei Nacht. Aus dem Leben eines Bergdoktors“ in Österreich Premiere. Im Zentrum des Dokumentarfilms steht die Hausarztpraxis von Dr. Martin Guttner im Kärntner Oberdrauburg. Medical Tribune traf ihn zum Interview.

  • MT: Wie kam es dazu, dass Sie Hauptdarsteller in einem Film wurden?
  • bergdok1

  • Guttner: Mein Bruder, Hans Andreas Guttner, ist der Regisseur des Films. Er sagte mir schon 2013, dass er mehrere Filmprojekte zur Förderung einreichen möchte, unter anderem das Porträt eines Landarztes – „das aber sicher nicht gewinnen wird“. Ein Jahr später erfuhr ich dann, dass dieses Projekt doch den Zuschlag bekommen hat. Im ersten Moment war das ein Schock für mich. Ich bin kein Mensch mit Profilierungsneurose – ich mag eher das ruhige, besinnliche Leben. Nach einer kurzen Bedenkzeit dachte ich mir jedoch: Blut ist dicker als Wasser – ich mach’s halt für den Bruder. Das Positive dabei, wenn man so etwas völlig Neues wie einen Film macht, ist, dass man aus den gewohnten Schienen herauskommt. Wichtig für mich war, dass ich den Beruf des Landarztes darstellen konnte. Falls uns unsere Enkel in 20 Jahren fragen: „Was war ein praktischer Arzt?“ – so porträtiert das dieser Film sehr schön.
  • MT: Ihr Bruder hat Sie gut ein Jahr lang mit der Kamera immer wieder in der Ordination und auf Hausbesuchen bei Bergbauernfamilien begleitet. Wie war das für Sie?
  • Guttner: Ich war verkabelt, hinter mir stand der Kameramann, vor mir der Tonmeister mit dem langen Mikrofon. Es war kaum mehr Platz in der Ordination für die Patienten. Natürlich war das anfangs gewöhnungsbedürftig. Die Patienten haben wir immer angewiesen: „Bitte nicht in die Kamera schauen, tut so wie wenn das Kamerateam nicht da wäre.“ Manche haben das ganz gut gemacht. Manche haben dann halt beim Rausgehen gesagt: „Auf Wiedersehen, die Herren ...“
    Ein sehr wichtiges Thema war für mich die Wahrung von Schweigepflicht und Intimsphäre. Die Patienten haben alle vorab unterschreiben müssen, dass sie gefilmt werden wollen. Wer spezielle Probleme hatte und nur mit mir reden wollte, hat einfach nicht unterschrieben. Dann ist das Kamerateam rausgegangen. Ich behandle deshalb im Film hauptsächlich Bagatellerkrankungen.
  • MT: Gezeigt wird z.B. eine sehr alte, schwer kranke Patientin, bei der Sie auf Hausbesuch sind.
  • Guttner: Ja, die Frau war eine sehr gute alte Bekannte. Die Tochter wollte, dass man sie zeigt, und mein Bruder fand es wichtig zu porträtieren, dass eben auch schwer Kranke und Sterbende vom Landarzt versorgt werden. Wir haben versucht die Passage so würdig wie möglich zu gestalten. Sie ist ein schönes Andenken an die alte Frau, die mittlerweile verstorben ist.
  • MT: Die Zahl der Menschen, die in Österreich von der Landwirtschaft leben, ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts von über zwei Drittel der Bevölkerung auf 0,5 Prozent zurückgegangen, 36 Prozent davon sind offiziell Bergbauern. Kann man angesichts dessen als „Bergdoktor“ noch das finanzielle Auslangen finden?
  • Guttner: Die Bergbauern sind ja nur ein kleiner Teil unserer Patienten, sie haben auf unser Einkommen keinen großen Einfluss. Aber wie ich vor 30 Jahren als Landarzt begonnen habe hier, haben wir 1400 Einwohner im Ort gezählt, jetzt nur noch knapp 1200. Es gibt also eine Abwanderung vom Land, die man spürt, trotz der Asylwerber, die wir momentan im Ort haben. Ohne Hausapotheke könnten wir Landärzte nicht überleben. Auch die Patienten profitieren von der Hausapotheke. Während junge Patienten meist keine Probleme damit haben, in die nächste Apotheke zu fahren, sind viele alte Menschen ohne Auto. Es gibt keine Busanbindungen in den Bergen. Wenn sie niemand mitnimmt, hätten sie einen dreistündigen Fußmarsch bis zu meiner Ordination. Daher ist es für diese Familien eine besonders große Erleichterung, wenn ich am Samstagabend einen Hausbesuch mache und notwendige Medikamente mithabe. Wir Landärzte legen weite Strecken mit dem Auto zurück – bei jedem Wetter, bei Tag und bei Nacht. Das ist nicht immer ungefährlich.
  • MT: Sie gehen am 1. Oktober in Pension. Das System zwinge Sie dazu, werden Sie im Infomaterial zum Film zitiert. Wie kann man das verstehen?
  • Guttner: Ich kenne mehrere Kollegen, die wie ich sagen: Mit den Patienten könnten wir ewig arbeiten, auch mit 80 Jahren noch. Landarzt zu sein ist immer noch mein Traumberuf. Aber wenn vom System her immer mehr Schikanen kommen, wird man einfach müde. Wie ich als Praktiker begonnen habe, war ich Freiberufler. Mittlerweile sind wir zu „Pflichtberuflern“ geworden: Zwei Drittel unserer Arbeitszeit gehen für Administration drauf, nur ein Drittel bleibt für die Patienten. Das ist absolut unbefriedigend.
  • MT: Gibt es schon einen Nachfolger für Ihre Kassenpraxis?
  • Guttner: Es kommt ein Kollege aus dem Nachbarort Kötschach. Er ist 43 Jahre alt und Anästhesist. Auch in drei benachbarten Sprengeln wurden freie Stellen nicht mit Kollegen der aussterbenden Gruppe der Turnusärzte nachbesetzt, sondern mit Fachärzten aus dem Spital, deren Arbeitsfrust oftmals noch größer ist. So wird zwar das Landärztesterben nicht gar so schnell voranschreiten, es kommt jedoch zu Versorgungslücken in den Krankenhäusern.
  • MT: Was muss geschehen, damit sich wieder mehr Jungärzte für Landarztstellen interessieren?
  • Guttner: Wir brauchen erstens eine adäquate Bezahlung für adäquate Leistungen. Wir brauchen zweitens die gleiche Bezahlung für gleiche Leistungen. Limitierungen sind unfair und auch in anderen Branchen undenkbar. Und wir brauchen drittens zumutbare Arbeitsbedingungen. Bis vor Kurzem hatten wir noch Notdienste unter der Woche, die sehr belastend sind. Jetzt kann man sich’s aussuchen, ob man Notdienste übernimmt oder nicht. Das macht’s schon viel leichter. Aber unsere Wochenenddienste dauern nach wie vor von Samstag in der Früh bis Montag in der Früh, das sind 52 Stunden. Ich kenne keinen anderen Beruf, bei dem man 52 Stunden Dienst hat. Das macht kein Junger freiwillig – wenn er noch dazu schlecht bezahlt wird. Man könnte z.B. die Wochenenddienste auf eine Stunde Bereitschaft in der Früh und notwendige Krankenbesuche am Abend beschränken. Dann bleibt zumindest dazwischen Zeit für die Familie.
  • MT: Die Gesundheitsreform sieht für den ländlichen Bereich zwar keine PHC-Zentren, aber gut vernetzte Primärversorgungsmodelle vor. Ist das für Ihre Region vorstellbar?
  • Guttner: Zu unserem Sprengel gehören drei Orte im Umkreis von 10 km mit insgesamt 5500 Einwohnern. Wenn ich diese kostengünstig abdecken will, geht das nur, wenn man einen Arzt pro Ort hat und die Kollegen sich mit Bereitschaften und Co abwechseln. Eine bessere Vernetzung miteinander wäre vielleicht möglich, es darf die Sache aber nicht weiter verkompliziert werden.
    An sich funktioniert unser Landarzt-System ja gut, es sollte keinesfalls durch anonyme Strukturen ersetzt werden. Auch regionale Versorgungszentren, die in entfernten größeren Städten eingerichtet werden, gefährden es, weil sich im Gegenzug immer weniger Bewerber für freiwerdende Kassenstellen am Land finden. Es muss uns klar sein, dass es wegen der großen Entfernungen dann bald auch keine Hausbesuche mehr geben kann …
  • MT: Kann ein Film wie „Bei Tag und bei Nacht“ wachrütteln?
  • Guttner: Ich glaube schon, dass dieser Film wichtig ist – für die Bergbauern, die Patienten und die Landärzte. Es werden die Probleme einem breiten Publikum aufgezeigt. Wir sind nur 150 Landärzte in Kärnten, uns nimmt niemand ernst, wenn wir vor dem Landarztsterben warnen, selbst von der Ärztekammer fühlen wir uns nicht gut vertreten. Aber Kärnten hat 560.000 Einwohner. Jeder kann Patient werden. Und wenn sich die Menschen auf die Füße stellen und sagen: Wir wollen, dass es weiter Ärzte am Land gibt, so hat die große Masse Macht, der die Politik dann hoffentlich folgt.
  • MT: Was wünschen Sie sich für die Bergbauernregion und ihre Menschen?
  • Guttner: Ich wünsche mir, dass die kleinen Orte keine Geisterorte werden ohne jegliche Struktur, also ohne Arzt, Lebensmittelgeschäft etc. Die Bergbauern können uns auch in Krisenzeiten mit allen Grundnahrungsmitteln versorgen, sie sind eine immens wichtige regionale Versorgungstruktur in unserer globalisierten Welt. Es ist gut, wenn jedes Land autark ist. Deshalb brauchen auch die Bergbauern Unterstützung im Kampf um die Erhaltung ihrer Lebensweise und gegen die Auswirkungen der Globalisierung. Sie haben harte Arbeits- und Lebensbedingungen. Sie müssen wie wir Landärzte adäquat für ihre Leistungen bezahlt werden.
  • Danke für das Gespräch!
Gewinnspiel

Gewinn: Eintrittskarten/Kinogutscheine für den Film "Bei Tag und bei Nacht", gültig während der Laufzeit (Ausgenommen ist die Premiere).
Wir vergeben je 2 Karten an jene(n) medONLINE User oder Userin, welche(r) im Kommentarbereich unten postet, wieso gerade er/sie diesen Film sehen sollte.
Die originellste Antwort hat die besten Chancen auf den Gewinn, der/die Gewinner werden am Montag den 3. Oktober per E-Mail verständigt.

Premieren-Tour

Wien: 5.10., Wiener Filmcasino;
NÖ: 9.10., Cinema Paradiso, St. Pölten;
Osttirol: 10.10., Cine-X, Lienz;
Kärnten: 11.10., Stadtkino Villach;
Nordtirol: 12.10., Leokino, Innsbruck;
OÖ: 13.10., Moviemento-Kino, Linz;
Salzburg: 14.10., Das Kino Salzburg;
OÖ: 16.10., Programmkino Wels.

Premieren in Anwesenheit von Regisseur Hans Andreas Guttner und/oder Protagonist Dr. Martin Guttner.
Info: www.beitagundbeinacht.com

Von Mag. Karin Martin

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    Neue Kooperationsmodelle in Tirol

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    Tiroler Ärzten können nun aus sieben verschiedenen Modellen zur gemeinsamen Praxisführung wählen. Vorgestellt wurden die neuen Partner-, Teil- und Gruppenpraxen bei den Gesundheitsgesprächen in Alpbach. (Medical Tribune 36/2016)

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    Dr. Stelzl: Schönes neues Gemüse

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    Heute bin ich am Bauernladen im Bezirk vorbeigegangen. Auf einer Tafel steht dort mit Kreide geschrieben: Tomaten, Paprika, Salat. „IN ERDE GEWACHSEN!“ In Großbuchstaben und mit Rufzeichen. Ja und? (Medical Tribune 35/2016)

    Von wegen Ballast! Pektin, Guaran & Inulin

    Von wegen Ballast! Pektin, Guaran & Inulin

    Lösliche Ballaststoffe können, wenn sie als Supplemente hoch dosiert werden, bei Diarrhö, Obstipation und Reizdarm­syndrom deutliche Behandlungserfolge erzielen. Der Fall einer 70-jährigen Patientin illustriert, wie die Verdauung so wieder in Schwung kommen kann. (Medical Tribune 35/2016)

    Retschitzegger: Gemeinsam an Grenzen

    Abb.: BilderBox

    In den Zeitungen sahen wir in diesen Tagen oft das Bild eines kleinen Buben aus Aleppo, der verwundet, traurig, verzweifelt in seinem Sessel sitzt. Sein Bruder ist im Wahnsinn des Krieges getötet worden … (Medical Tribune 35/2016)

    Junior-Check bald im ganzen Land

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    Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft schließt für ihre Versicherten die Lücke zwischen Mutter-Kind-Pass und Vorsorgeuntersuchung. Details wurden vergangene Woche in Alpbach vorgestellt. (Medical Tribune 35/2016)

    Neuer Zündstoff in Sachen Salz

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    Laut einer rezenten Studie schadet Salzreduktion normotensiven Patienten mehr, als sie ihnen nützt. ­Experten halten das proklamierte Herzrisiko durch geringen Salzverzehr jedoch für das Resultat eines Methoden-Fehlers. (Medical Tribune 35/2016)

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