Menü Logo medONLINE.at

Dr. James N. Kochenderfer, National Cancer Institute, National Institutes of Health Clinical Center, Bethesda, sprach über die vielversprechende Wirksamkeit von bb2121 bei Patienten mit rezidiviertem/refraktärem Multiplen Myelom.

Referenz:
Berdeja JG et al., Abstract 740: Durable Clinical Responses in Heavily Pretreated Patients with Relapsed/Refractory Multiple Myeloma: Updated Results from a Multicenter Study of bb2121 Anti-Bcma CAR T Cell Therapy

Zum ASH Infocenter

    Dr. Sattva S. Neelapu, University of Texas MD Anderson Cancer Center, Houston, sprach über die Ergebnisse der ZUMA-1-Studie, in der Axicabtagen Ciloleucel signifikante klinische Vorteile mit behandelbaren Nebenwirkungen bei Patienten mit refraktärem aggressivem Non-Hodgkin Lymphom, für die keine kurative Therapie zur Verfügung steht, zeigte.

    Referenz:
    Neelapu SS et al., Abstract 578: Long-Term Follow-up ZUMA-1: A Pivotal Trial of Axicabtagene Ciloleucel (Axi-Cel; KTE-C19) in Patients with Refractory Aggressive Non-Hodgkin Lymphoma (NHL)

    Zum ASH Infocenter

      Dr. Jesus F. San-Miguel, Clínica Universidad de Navarra-CIMA, IDISNA, Pamplona, einer der Studienautoren von ALCYONE (Mateos MF et al., Abstract LBA-4) sprach über die Ergebnisse der Studie und ihre Bedeutung für die klinische Praxis.

      Hintergrund:
      Die Kombination von Daratumumab mit Bortezombi, Melphalan und Prednisone (D-VMP) verdoppelte bei Transplantations-unfähigen neu diagnostizierten Patienten mit Multiplen Myelom verdoppelte das progressionsfreie Überleben (PFS) (HR 0,50). Das war darauf zurückzuführen, dass mehr Patienten stärkeres Ansprechen zeigten, darunter eine signifikant höhere ≥CR-Rate und eine Verdreifachung der MRD-Negativitätsrate. Bei der Kombination von D mit VMP wurden keine neuen Sicherheitssignale beobachtet. Drei Phase-3-Studien haben nun eine konsistente Verdopplung des PFS und eine mehr als dreifache Zunahme der MRD-Negativitätsrate bei Kombination von D mit Standard-of-Care-Regimen gezeigt. Diese Ergebnisse unterstützen die Verwendung einer D-basierten Kombination, D-VMP, bei nicht-transplantationsfähigem NDMM.

      Referenz:
      Mateos MF et al., Abstract LBA-4: Phase 3 Randomized Study of Daratumumab Plus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone (D-VMP) Versus Bortezomib, Melphalan, and Prednisone (VMP) in Newly Diagnosed Multiple Myeloma (NDMM) Patients (Pts) Ineligible for Transplant (ALCYONE)

        Dr. John F Seymour, Peter MacCallum Centre & Royal Melbourne Hospital, Melbourne, sprach über die vorläufigen Ergebnisse der randomisierten Phase-III-Studie MURANO, in der Venetoclax + Rituximab der Standard-Chemotherapie mit Bendamustin + Rituximab überlegen war.

        Hintergrund:
        Die primäre Analyse von MURANO, der ersten Phase-3-Studie von Venetoclax (V) bei Patienten mit rezidivierter/refraktärer chronisch lymphatischer Leukämie (r/r CLL), zeigt eine deutliche Verbesserung des PFS gegenüber der Standard-Chemoimmuntherapie mit Bendamustin + Rituximab (BR), mit konsistenten Wirkungen in allen Risiko-Untergruppen. Wichtige sekundäre Endpunkte, einschließlich der OS-, ORR- und CR-Rate, zeigten ebenfalls konsistente Verbesserungen mit bemerkenswerten Raten von MRD im peripheren Blut, die jene übertreffen, die zuvor bei der Behandlung von r/r CLL erreicht wurden. Diese verbesserten Ergebnisse wurde in einem multinationalen Umfeld mit einem akzeptablen Sicherheitsprofil ohne signifikante TLS erreicht, was zeigt, dass die Behandlung mit VR zu Ergebnissen führt, die denen von BR für Patienten mit r/r CLL überlegen sind.

        Referenz:
        Seymour JF et al., Abstract LBA-2: Venetoclax Plus Rituximab Is Superior to Bendamustine Plus Rituximab in Patients with Relapsed/ Refractory Chronic Lymphocytic Leukemia - Results from Pre-Planned Interim Analysis of the Randomized Phase 3 Murano Study

        Zum ASH Infocenter

          Eine zunehmende Zahl von Studien beleuchtet die aufkommende Rolle von T-Zell-Therapien mit chimären Antigenrezeptor (CAR-T). JULIET, die umfangreichste Studie die bisher durchgeführt wurde (27 Studienorte in zehn Ländern), untersuchte die Wirksamkeit der Therapie bei Patienten, die bisher auf keine Behandlung ansprachen.

          Sehen Sie hier das Video mit Dr. Stephen J Schuster:

          Hintergrund:
          Die Zwischenanalyse sechs Monate nach Erhalt einer Einzeldosis Tisagenlecleucel, einer CAR-T-Zelltherapie, die auf CD-19 abzielt, zeigt bei erwachsenen Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) nach Ansicht der Forscher erstaunlich hohe Ansprechraten. Die Gesamtansprechrate bei den 46 teilnehmenden Patienten mit sechsmonatiger Beobachtungsdauer lag bei 37%, wobei 30% eine vollständige Remission und 7% eine teilweise Remission erreichten. Die Untersuchung zeigt auch, dass die 81 Patienten, deren Symptome nach 3 Monaten verschwunden waren, auch 6 Monate und darüber hinaus rezidivfrei bleiben.

          "Obwohl wir nicht vollständig verstehen, warum diese Remissionen so dauerhaft sind, wird es die Art und Weise verändern, wie diese Krankheit behandelt wird, wenn herkömmliche Therapien versagen", meint Studienautor Prof. Stephen Schuster, Perelman School of Medicine, Pennsylvania und Penns Abramson Cancer Center, dazu. Subgruppenanalysen zeigten keine Unterschiede in den Ergebnissen basierend auf früheren Behandlungen oder Risikofaktoren. Die mittlerweile 81 Patienten, die auf die Therapie ansprachen, werden nun ohne zusätzliche Intervention weiter beobachtet. Die meisten Nebenwirkungen (Zytokinfreisetzungs-Syndrom und Neurotoxizität) wurden kurz nach der Infusion beobachtet. In Zusammenhang mit der Behandlung gab es bisher keine Todesfälle.

          Schuster: “Die Studie unterscheidet sich auch durch die Tatsache, dass die Therapie bei vielen Patienten (26%) ambulant durchgeführt wird. Der Herstellungsprozess ermöglicht die Anreicherung und Haltbarkeit der Zellen, sodass sie weltweit verschickt werden können - wir können das Produkt auch so lange aufbewahren, bis die Patienten klinisch bereit für eine Behandlung sind.”

          Referenz:
          Schuster SJ et al., Abstract 577: Primary Analysis of Juliet: A Global Pivotal Phase 2 Trial of CTL019 in Adult Patients with Relapsed or Refractory Diffuse Large B-Cell Lymphoma

          Zum ASH Infocenter

            Dr. Joseph M. Connors, Division of Medical Oncology and Centre for Lymphoid Cancer, British Columbia Cancer Agency, Vancouver, präsentierte die Daten der Phase-III-Studie Echelon-1 zu Brentuximab Vedotin + Doxorubicin, Vinblastin, Dacarbazin (A + AVD) vs. ABVD bei Patienten mit zuvor unbehandeltem Hodgkin-Lymphom (HL) Stadium III oder IV.

            Zum ASH Infocenter

              Dr. Youn H. Kim, Stanford University, präsentierte die Daten von MAVORIC, einer open-label, multinationalen, randomisierten, Phase-III-Studie, in der der monoklonale Anti-CCR4-Antikörper Mogamulizumab mit Vorinostat bei vorbehandelten Patienten mit kutanem T-Zell-Lymphom (CTCL) verglichen wurde. Unter Mogamulizumab verbesserten sich das progressionsfreie Überleben, die objektive Ansprechrate sowie die Lebensqualität signifikant.

              Referenz:
              Kim YH et al., Abstract 817: Anti-CCR4 Monoclonal Antibody, Mogamulizumab, Demonstrates Significant Improvement in PFS Compared to Vorinostat in Patients with Previously Treated Cutaneous T-Cell Lymphoma (CTCL): Results from the Phase III MAVORIC Study

              Zum ASH Infocenter

                Dr. Peter Hillmen, University of Leeds, Leeds Institute of Cancer and Pathology, präsentierte die erste Ergebnisse von Ibrutinib + Venetoclax bei rezidivierter, refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) (Bloodwise TAP CLARITY-Studie). Es zeigten sich hohe Gesamtreaktionsraten, vollständige Remission und MRD-Eradikation nach 6 Monaten Kombinationstherapie.

                Hintergründe:
                Ein Hauptziel der Behandlung der CLL ist die Beseitigung der nachweisbaren minimalen Resterkrankung (MRD). Durch die Kombination zweier Substanzen mit sich ergänzenden Wirkspektren, wurde nun versucht, das Ansprechen von bereits vorbehandelten Patienten erheblich zu verbessern.
                Ibrutinib (IBR) ist ein oraler BTK-Inhibitor, der die Antigen-induzierte Proliferation, Zelladhäsion und -migration beeinflusst, während Venetoclax (VEN) ein potenter, hoch selektiver, oral bioverfügbarer Bcl-2- Inhibitor, das Überleben von CLL-Zellen vermindert. Die CLARITY-Studie (ISCRTN13751862) ist eine Machbarkeitsstudie zur Untersuchung der Sicherheit und Wirksamkeit von IBR in Kombination mit VEN bei Patienten mit rezidivierender/refraktärer CLL.
                50 Patienten mit mindestens einer Vorbehandlung wurden rekrutiert und erhielten nach der Einführungstherapie mit IBR eskalierende Dosen von VEN. Die ersten Ergebnisse nach sechs Monaten IBR+VEN lassen aufhorchen. In Summe wurde die Kombinationstherapie gut toleriert, ein Patient mit Tumorlyse-Syndrom konnte die Behandlung wieder aufnehmen, die anderen Nebenwirkungen waren
                Neutropenie und gastrointestinale Beeinträchtigungen. 100% der Patienten sprachen auf die Behandlung an, 47% erreichten ein komplettes Ansprechen (CR+Cri). Nach sechs Monaten Therapie lässt sich 32% der Patienten in der Knochenmarksuntersuchung keine minimale Resterkrankunn nachweisen.

                Referenz:
                Hillmen P et al., Abstract 428: Initial Results of Ibrutinib Plus Venetoclax in Relapsed, Refractory CLL (Bloodwise TAP CLARITY Study): High Rates of Overall Response, Complete Remission and MRD Eradication after 6 Months of Combination Therapy

                Zum ASH Infocenter

                  Dr. Daniel J. DeAngelo, Dana-Farber Cancer Institute, Boston, präsentierte die Daten der Phase-I-Studie zu BLU-285, einem potenten, hochselektiven Inhibitor unter anderem der KIT-D816V-Mutation bei fortgeschrittener systemischer Mastozytose. In der Studie wurde BLU-285 bei 300 mg gut vertragen und weist eine beträchtliche klinische Aktivität in allen AdvSM-Subtypen auf, einschließlich Patienten, bei denen Midostaurin und andere antineoplastische Therapien versagten.

                  Referenz:
                  DeAngelo DJ et al., Abstract 2: Clinical Activity in a Phase 1 Study of Blu-285, a Potent, Highly-Selective Inhibitor of KIT D816V in Advanced Systemic Mastocytosis (AdvSM)

                  Zum ASH Infocenter

                    Erste Ergebnisse der Phase-II-Behandlung mit Obinutuzumab, Ibrutinib und Venetoclax bei chronischer lymphatischer Leukämie

                    Erste Ergebnisse der Phase-II-Behandlung mit Obinutuzumab, Ibrutinib und Venetoclax bei chronischer lymphatischer Leukämie

                    Venetoclax (VEN) erreicht hohe Ansprechraten bei akzeptabler Toxizität bei Patienten mit rezidivierender oder refraktärer (R/R) und nicht vorbehandelter (TN) CLL. Dies sowohl als Einzelwirkstoff als auch in Kombination mit Anti-CD20 monoklonalen Antikörpern wie Obinutuzumab (OBIN). Präklinische Daten deuten darauf hin, dass eine gleichzeitige Behandlung mit …

                    MALTiple Gifted Oncologist

                    MALTiple Gifted Oncologist

                    Wissenschaft, sagt Dr. Barbara Kiesewetter von der Wiener Universitätsklinik für Innere Medizin I, wollte sie ursprünglich nie machen. Heute ist sie stolz darauf, in Leitlinien zitiert zu werden. (krebs:hilfe! 11/17)

                    Erst an ein Sarkom denken, dann schneiden (lassen)

                    Erst an ein Sarkom denken, dann schneiden (lassen)

                    Die Rate an Patienten, die nicht adäquat primär operiert werden, ist seit Jahren unverändert, sagen Experten bei einem Kamingespräch am Comprehensive Cancer Center Vienna. Der Grund ist, dass die Abklärung persistierender Schwellungen nicht ernst genug genommen wird. (krebs:hilfe! 11/17)

                    „Wenn PALLAS erfolgreich ist, kann auch die ABCSG noch erfolgreicher werden“

                    „Wenn PALLAS erfolgreich ist, kann auch die ABCSG noch erfolgreicher werden“

                    Die ABCSG ist die größte akademische Studiengruppe in Österreich und hat bei der aktuell laufenden PALLAS-Studie den internationalen Lead für alle Länder außer den USA übernommen. Die krebs:hilfe! befragte ABCSG-Vizepräsidentin Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Marija Balic zu den damit verbundenen Entwicklungschancen für die Studiengruppe. (krebs:hilfe! 11/17)

                    Selbstmanagement-Fähigkeiten des Patienten stärken

                    Selbstmanagement-Fähigkeiten des Patienten stärken

                    Patienten, die im AKH Wien eine orale Krebstherapie bekommen, finden alle Infos zum jeweiligen Medikament in leicht verständlicher Form auf einem Informationsblatt zusammengefasst. Ende 2017 werden die Info-Blätter auch in Form eines Kitteltaschen-Buches und als App für medizinisches Fachpersonal (intra- und extramural) zur Verfügung stehen …

                    Immuntherapie-Update bei Kopf-Hals-Tumoren

                    Immuntherapie-Update bei Kopf-Hals-Tumoren

                    Zu PD-1-gerichteten Immuntherapien bei Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich wurden beim ESMO die Ergebnisse von zwei Phase-III-Studien präsentiert – die eine Studie positiv, die andere formal negativ. (krebs:hilfe! 11/17)

                    Update 2017 zu einer vielversprechenden Partnerschaft

                    Update 2017 zu einer vielversprechenden Partnerschaft

                    Vielversprechend, aber nicht einfach – so lautete der Titel eines Reviews über die immer schneller anwachsenden Erkenntnisse der Kombination aus Strahlen- und Immuntherapie. Mittlerweile sind die ersten klinischen Studienergebnisse aus größeren Serien publiziert. Sie unterstreichen, dass die Kombination es verdient, weiter untersucht zu werden. (krebs:hilfe! 10/17)

                    Sechs Abstracts zum Urothelkarzinom

                    Sechs Abstracts zum Urothelkarzinom

                    Patienten mit einem Platin-vortherapierten Urothelkarzinom profitieren – auch über die Progression hinaus – von einer Immuntherapie, wie neue ­Ergebnisse vom diesjährigen ESMO zeigen. Und: Galsky et al. identifizierten eine Gensignatur als Marker für schlechtes Ansprechen. (krebs:hilfe! 10/17)

                    Die neuen Studien von Magen bis Kolon

                    Die neuen Studien von Magen bis Kolon

                    Zu den GI-Highlights zählten Ergebnisse, die erstmals das Outcome bei unvorbehandeltem, nicht resektablem Pankreaskarzinom verbessern. Beim Kolorektalkarzinom erwies sich die Zugabe von Panitumumab zu FOLFOXIRI in der Erstlinie als effektiv, aber auch toxisch. (krebs:hilfe! 10/17)

                    Visionär mit Geschick

                    Visionär mit Geschick

                    Dem Leiter der Salzburger Universitätsklinik für Chirurgie verdanken wir den Tipp für den Youngstar dieser Ausgabe: Dr. Michael Weitzendorfer, Chirurg in Ausbildung, der daran forscht, Ösophaguskarzinome gar nicht erst entstehen zu lassen. Spezialisierung ist für ihn ein Muss, das er sich auch noch weiter ausgebaut …

                    „Präsident, weil ich etwas verändern möchte“

                    „Präsident, weil ich etwas verändern möchte“

                    Seit der Frühjahrstagung gibt es einen neu gewählten Vorstand der OeGHO.
                    Der neue Vorstand hat sich große Ziele für die Ausbildung der Onkologen und die Kommunikation gesteckt. Prim. Univ.-Prof. Dr. Andreas Petzer im Gespräch mit der krebs:hilfe! über seine Ziele als Präsident. (krebs:hilfe! 10/17)

                    Seite 1 von 7123456...Ende »