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Thermographie unterstützt die Diagnose der rheumatoiden Arthritis

Stutzig sollte man werden, wenn die Handfläche eine Temperatur von über 31,5 °C aufweist.

Die Thermographie detektiert veränderte Durchblutung sowie entzündliche Prozesse, die sich durch subtile Temperaturabweichungen bemerkbar machen. Damit kann sie ein Mammakarzinom, ein diabetisches Fußsyndrom, aber auch eine rheumatoide Arthritis (RA) nachweisen. (Medical Tribune 9-10/20)

Dr. Alfred Gatt, Faculty of Health Sciences, University of Malta, und Kollegen haben eine kleine Studie mit 31 RA-Kranken und 51 Probanden durchgeführt. Im Schnitt litten die Patienten bereits seit 15,2 Jahren unter der Erkrankung. Unterschiedliche Therapieregimes mit u.a. Immunsuppressiva und Biologika hielten die aufflammenden Entzündungsprozessen unter Kontrolle, es lagen keine Zeichen einer Synovitis vor. Trotzdem konnte die eingesetzte Thermokamera Flir T630 mit einem Messprotokoll entsprechend den Leitlinien der American Thermology Association Gelenke mit subakuten Entzündungen von gesunden unterscheiden. So wies eine durchschnittliche Handflächentemperatur oberhalb eines Wertes von 31,5 °C auf eine RA hin, während ein Wert darunter die Erkrankung sehr wahrscheinlich ausschloss.

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