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Mehr Lebensqualität bei RA & Co

Die Einführung der Biologika vor knapp 20 Jahren machte eine Remission bei entzündlichen Gelenkserkrankungen erstmals für viele Betroffene möglich, erzählt Dr. Rudolf Johannes Puchner, Präsident der ÖGR, im Interview. (Medical Tribune 26/18)

Es besteht die Hoffnung, dass in den nächsten Jahrzehnten eine Heilung für viele chronisch entzündliche Erkrankungen möglich sein wird.

Wie entwickelte sich die Rheumatologie in den letzten Jahrzehnten?

Puchner: In der Rheumatologie gibt es heute in erster Linie drei Medikamentengruppen, die neben Analgetika zur Behandlung entzündlich rheumatischer Erkrankungen eingesetzt werden. Am längsten bekannt sind Antiphlogistika wie zum Beispiel Diclofenac oder Ibuprofen. Bereits 1948 verabreichte der US-amerikanische Arzt Philip Hench einer Patientin mit schwerer rheumatoider Arthritis Kortison, das er zuvor aus der Nebennierenrinde isoliert hatte, worauf die Patientin schmerzfrei wurde. Dafür bekam der Leiter der Rheumatologie an der Mayo-Klinik in Rochester zusammen mit seinen Mitarbeitern Kendall und Reichenstein 1950 den Nobelpreis für Medizin. Glukokortikoide stellen die zweite Säule in der Behandlung entzündlicher Gelenkserkrankungen dar.

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