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Nicht jedes geschwollene Gelenk ist Rheuma

KONGRESS - Schmerzhafte, geschwollene Gelenke können echte diagnostische Herausforderungen sein. Unterschieden werden muss zwischen bakteriellen Infektionen, Arthrosen, Gichtanfällen und den verschiedenen Formen von Arthritiden.

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Geschwollene Fingergrundgelenke deuten auf eine Arthritis hin.

Die Systemerkrankung Rheuma macht sich durch muskuloskelettalen Schmerz bemerkbar. Ein besonderer Aspekt dabei ist der Gelenkschmerz. Treten Schmerzen in Gelenken auf, womöglich begleitet von einer Schwellung, gilt es eine mögliche rheumatische Erkrankung gegen andere infrage kommende Schmerzursachen abzugrenzen. Solche können direkt oder indirekt infektassoziiert sein, die Folge eines Traumas oder von Überlastung, degenerativ oder eben Symptom einer Systemerkrankung.

In letzterem Fall kommen neben den entzündlichen auch nicht entzündliche Erkrankungen in Frage. „Eine Gelenkschwellung bedeutet nicht immer, dass man es mit einer Arthritis zu tun hat“, sagte Priv.-Doz. Dr. Daniel Aletaha von der Abteilung für Rheumatologie an der Wiener Universitätsklinik für Innere Medizin III am Wiener Rheumatag. So ist für die Arthritis die Synovitis typisch, für die Arthrose eine knöcherne Schwellung. Arthrosen mit starker entzündlicher Komponente können die Differenzialdiagnose allerdings erschweren.

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