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Entzündete Gelenke durch Bakterien aus dem entzündeten Darm

Die Translokation von Bakterien aus dem Darm in die Zirkulation dürfte entscheidend zur Entwicklung von Gelenksbeteiligung bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen beitragen. Dies legen zumindest aktuelle, im Rahmen des EULAR 2018 präsentierte Daten nahe.

Zusammenhänge zwischen dem Darmmikrobiom und entzündlich rheumatischen Erkrankungen werden seit längerem vermutet. Genaue Mechanismen sind unklar. Einer italienischen Gruppe ist es nun gelungen, die Rolle einer geschwächten Darmbarriere mit Translokation von Bakterien in der Pathophysiologie der IBD-assoziierten Spondyloarthritis (SpA) nachzuweisen. Patienten mit IBD (chronisch entzündlichen Darmerkrankungen) entwickeln häuf extraintestinale Komplikationen, wie zum Beispiel eine axiale oder periphere SpA. „Gelenksbeteiligung ist eine der häufigsten extra-intestinalen Manifestationen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und betrifft ungefähr ein Drittel der IBD-Patienten“, sagt Dr. Devis Benfaremo von der Università Politecnica delle Marche in Ancona.

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