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Frühe, intensive RA-Therapie kann Mortalitätsrate normalisieren

Eine frühe und intensive Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA) kann zu einer Angleichung der Mortalitätsrate der normalen Bevölkerung führen, wie die Ergebnisse einer 23-jährigen Follow-up Studie1 zeigten, die am EULAR präsentiert wurden.

In der Originalstudie COBRA (COmbinatietherapie bij Rheumatoide Artritis)2 wurden RA-Patienten in frühen Stadien mit Sulfasalazin (SSZ) allein oder in Kombination mit niedrigdosiertem Methotrexat und initial hochdosiertem Prednison therapiert. Die Ergebnisse zeigten Überlegenheit der Kombinationstherapie gegenüber der Monotherapie mit SSZ. Nach einem Follow-up von 11 Jahren zeigte sich 2010 in einer anderen Studie eine numerisch (aber nicht signifikant) gesenkte Mortalität in der Gruppe der Patienten unter Kombinationstherapie.3

154 der ursprünglich 155 Patienten der Originalstudie wurden in die nun publizierte Studie miteingeschlossen mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 23 Jahren (für jene, die nicht verstorben waren). Im Vergleich zur normalen Bevölkerung (angepasst nach Alter und Geschlecht), zeigte sich eine numerisch (aber nicht signifikant) verringerte Mortalitätsrate unter den Studienteilnehmern (44/154, 28% vs. 55/154, 35%). Ein Vergleich zwischen den beiden Studienarmen zeigte keinen signifikanten Unterschied (27% der Patienten unter Kombinationstherapie und 30% der Patienten unter Monotherapie verstarben) in der Mortalitätsrate, wobei sich eine positiver Trend für die Kombinationstherapie abzeichnete.

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