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Lancet Commission: Die Asthma-Revolution

ERS 2017 - Eine internationale Expertenkommission stellt Asthma und COPD als Krankheitsbilder infrage und fordert stattdessen individualisierte Diagnosen im Sinne von Präzisionsmedizin. Im Mittelpunkt des neuen Konzepts stehen einzelne Krankheitsaspekte, sog. „Treatable Traits“. (Medical Tribune 39/17)

Das renommierte Journal „The Lancet“ hat mit der Einberufung einer Kommission zum Thema Asthma und der Publikation eines Konsensusdokuments einen Schritt gesetzt, der in nächster Zeit wohl für einige Aufregung sorgen dürfte. Die Publikation „After asthma: redefining airways diseases“ schlägt nämlich den Abschied von der heute gebräuchlichen Taxonomie der Atemwegserkrankungen vor.1 Prof. Dr. Ian Pavord von der Universität Oxford, der Erstautor des Lancet-Papiers, weist stattdessen auf zukünftige Rolle von Präzisionsmedizin hin, die zu individualisierten Therapien jenseits der heute gebräuchlichen Diagnosen führen soll. Anlässlich der Präsentation des Dokuments unterstrich Pavord, dass nach wie vor Erkrankungen diagnostiziert würden, als handle es sich um feste, unveränderliche Entitäten.

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