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Grazer Fortbildungstage 2019

Chronischer Husten – eine diagnostische Herausforderung

Husten ist die häufigste Ursache, einen Arzt aufzusuchen. In 95 Prozent der Fälle ist die Ursache banal und selbstlimitierend. Dauert der Husten länger als acht Wochen, ist eine Abklärung erforderlich. (Medical Tribune 45/19)

Ein Symptom, viele Ursachen: Mit den basalen Werkzeugen der ärztlichen Untersuchung lassen sie sich oft bestimmen.

Warum Husten ein mögliches Symptom so vieler Erkrankungen ist, wird verständlich, wenn man sich den Hustenreflexbogen in Erinnerung ruft: Hustenrezeptoren finden sich nicht nur im Larynx, in der Trachea und den Bronchien, sondern auch in der Pleura, im Perikard, Zwerchfell, Ösophagus, Magen und sogar im Gehörgang. Von diesen Rezeptoren führt die afferente Reizleitung über den Nervus vagus zum Hustenzentrum in der Medulla oblongata. Den efferenten Schenkel bilden Spinalnerven, Nervus phrenicus und Nervus vagus, die die Atemmuskulatur, das Zwerchfell und die Muskulatur von Larynx, Trachea und Bronchien aktivieren und damit den Husten auslösen. Akuter Husten hat meist eine banale Ursache und bedarf in der Regel keiner weiteren Diagnostik und Therapie.

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