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DGP 2017: Multiresistente TB bereitet Kopfzerbrechen

Foto: BilderBoxDer Kampf gegen die Tuberkulose war ein Thema am Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Es wurden die wichtigsten Publikationen der letzten Monate dazu präsentiert. (Medical Tribune 17/2017)

Ungeachtet aller Bemühungen der WHO, die Inzidenz und Prävalenz der Tuberkulose zu reduzieren, nehmen die Erkrankungszahlen weltweit zu. Laut aktuellem Tuberkulose-Bericht der WHO sind weltweit erstmals mehr als zehn Millionen Menschen an Tuberkulose erkrankt. Hintergrund dieses Anstiegs sind die nach wie vor bescheidenen Reduktionen der Inzidenz von TB bei gleichzeitig stark wachsender Weltbevölkerung.

Das von der WHO ausgerufene ehrgeizige Ziel, mittels der „End TB Strategy“ bis 2035 die Tuberkuloseepidemie zu beenden, ist damit, so Prof. Dr. Christoph Lange vom Forschungszentrum Borstel der Universität Lübeck, wohl nur noch schwer zu erreichen. Als besonders besorgniserregend bezeichnet der Experte jedoch die Zunahme der multi­resistenten Tuberkulose, die laut WHO-Daten seit 2009 bei 21 Prozent pro Jahr liegt. Lange: „Diese Patienten sind viel schwieriger zu behandeln. Die Therapie dauert lange und die Kosten sind enorm. Sie liegen bei 25.000 Euro für die resistente und 90.000 Euro für die extrem arzneimittelresistente XDR-TB.“

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