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Asthmatiker auf den Kilimandscharo

Bei Asthma bronchiale wirkt sich ein Aufenthalt im Gebirge oft positiv auf die Beschwerden aus. Doch sollen und dürfen Asthmatiker auch schwierigere Bergtouren wagen?

Wenn Asthmakontrolle und Fitness stimmen, kann der Patient hinauf.
Wenn Asthmakontrolle und Fitness stimmen, kann der Patient hinauf.

Bergtourismus hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Massenphänomen entwickelt: Allein in den Alpen sind jährlich etwa 40 Millionen Menschen in Höhen bis zu 5000 m unterwegs. Weltweit wird die Zahl der Bergtouristen auf etwa 100 Millionen geschätzt. Die meisten Bergsteiger und Schifahrer bewegen sich zwar in Höhen zwischen 2000 und 3000 m, doch auch höhere Gipfel haben längst ihre Unschuld verloren: Normalbürger loten heute ihre physischen und psychischen Grenzen zunehmend bei Trekkingtouren in Nepal (500.000 Touristen/Jahr) und Besteigungen des Kilimandscharo (35.000 Touristen/Jahr) aus.

„Man kann davon ausgehen, dass etwa 4 % der Bergtouristen Asthmatiker sind“, schätzt Univ.-Prof. DDr. Martin Burtscher, Leiter des Bereichs Sportmedizin am Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck. Auf den ersten Blick scheint größere Höhe für Asthmatiker kein großes Problem zu sein: So gibt es beispielsweise im 1600 m hoch gelegenen Schweizer Luftkurort Davos mehrere Kliniken, die sich auf die Behandlung von Asthmapatienten spezialisiert haben. Auf der anderen Seite können Anstrengungen in größeren Höhen auch gesunden Bergsteigern die Luft rauben. Welche Auswirkungen hat nun Höhe tatsächlich auf Asthma? Wie leistungsfähig sind Asthmatiker am Berg?

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