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Was bringen inhalative Steroide bei der COPD?

Nicht gerade geliebt, aber vielleicht doch notwendig? Am Einsatz inhalativer Steroide bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung scheiden sich die Geister, wie sich bei den Grazer Fortbildungstagen wieder zeigte.

ICS-Therapie bei COPD: Wie zeitgemäß ist sie noch?
ICS-Therapie bei COPD: Wie zeitgemäß
ist sie noch?

Inhalierbare Corticosteroide (ICS) und COPD sind eine Beziehungsgeschichte mit zahlreichen Höhen und Tiefen. Initial wurden fast alle Patienten mit der ICS-Therapie beglückt. Angesichts neuer medikamentöser Therapieoptionen und relevanter Nebenwirkungen der Steroide wich die anfängliche Euphorie im Laufe der Zeit jedoch einer zunehmenden Unsicherheit: Sind inhalative Steroide bei der COPD noch zeitgemäß? Welche Patienten können von der ICS-Therapie wirklich profitieren? Wie sieht ein sinnvolles Eskalationsschema für COPD-Patienten in der Praxis aus?

„Es gibt viele Fälle, in denen man mit einem einzelnen Bronchodilatator beginnen kann“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Claus Vogelmeier, Direktor der Klinik für Innere Medizin, Schwerpunkt Pneumologie, Universitätsklinikum Marburg, seinen persönlichen Behandlungsalgorithmus. Wenn diese Therapie nicht ausreichend wirksam ist, gibt es aus seiner Sicht zwei Möglichkeiten: Die eine Philosophie ist, unabhängig von der Art der Probleme immer einen zweiten Bronchodilatator dazuzugeben. Andere Experten bevorzugen eine differenziertere Vorgehensweise und ziehen bei bestimmten Beschwerden die zusätzliche Verschreibung eines inhalativen Steroids vor.

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