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Rauchstopp besser als Screening

KONGRESS - Unter allen bösartigen Erkrankungen hält das Lungenkarzinom mit seiner dramatischen Prognose einen traurigen Rekord: Die Fünf-Jahres-Überlebensrate liegt bei nur 50 Prozent. Ein Screening macht nach heutigem Stand nur bei langjährigen Rauchern Sinn.

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Rauchstopp ist die beste Maßnahme, um sich vor dem Lungenkrebs zu schützen, denn 90 Prozent der Fälle sind tabakassoziiert.

„Das Traurige am Bronchuskarzinom ist, dass im Prinzip jene, die daran erkranken, auch daran versterben“, überbrachte Univ.-Prof. Dr. Otto Burghuber, I. Interne Lungenabteilung des SMZ Baumgartner Höhe, gleich zu Beginn der Veranstaltung „State of the Art Pneumo-Highlights“ eine Hiobsbotschaft. Während beim Mamma-, Kolon- und Prostatakarzinom hohe Inzidenzraten einer niedrigen Mortalität gegenüberstehen, sind beim Bronchuskarzinom Inzidenz und Mortalitätszahlen beinahe identisch.

Nach der Diagnose eines Bronchuskarzinoms wird nur in 25 Prozent der Fälle ein kurativer Ansatz gewählt. Wobei auch dann nicht alle Patienten überleben, selbst wenn der Tumor im Frühstadium entdeckt wurde. 20 Prozent sind bei Diagnose im potenziell kurablen Stadium IIIA oder IIIB und der Tumor somit lokal fortgeschritten. „Hier ist die Überlebensrate schon sehr schlecht“, so Burghuber. 55 Prozent aller Lungenkrebspatienten befinden sich bereits im Stadium IV und können nur mehr mit Chemotherapie, palliative Radiatio oder Best Supportive Care behandelt werden.

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