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Immunoproteasom reguliert IL-4 Stimulation

Deutsche Forscher entdeckten, dass das Immunoproteasom die Makrophagen der Lunge hemmt. Daraus schließen sie, dass eine spezifische Hemmung des Immunoproteasoms Heilprozesse der Lunge begünstigen könnte.

Grafik: Ramin Herati via Wikimedia Commons
Für die alternative Aktivierung, die sogenannte "Aufräumfunktion"
der Makrophagen, ist Interleukin 4 (IL-4) von zentraler Bedeutung.

Ein deutsches Forscherteam entdeckte bei Experimenten mit alveolaren Makrophagen, dass das Immunoproteasom die Stimulation von Interleukin 4 (IL-4) der Makrophagen reguliert, indem es den IL-4-Signalweg hemmt und so deren alternative Aktivierung hemmt.

In der Fachzeitschrift Cell Death & Differentiation beschreiben die Wissenschaftler, dass in Zellen, die kein Immunoproteasom besitzen, ein bestimmter Rezeptor für IL-4 angereichert wird, wodurch sich das Immunoproteasom hemmend auf den IL-4 Signalweg auswirkt und auf diese Weise dessen Wirkung limitiert.

Anhand eines Tiermodells soll nun eruiert werden, ob eine gezielte Therapie mit spezifischen Inhibitoren des Immunoproteasoms die Heilungsvorgänge in der Lunge beschleunigt.

S Chen, I E Kammerl, O Vosyka, T Baumann, Y Yu, Y Wu, M Irmler, H S Overkleeft, J Beckers, O Eickelberg, S Meiners, T Stoeger
Immunoproteasome dysfunction augments alternative polarization of alveolar macrophages
Cell Death & Differentiation, 18 March 2016, doi:10.1038/cdd.2016.3

Quelle: Helmholtz Zentrum München

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