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Neue Evidenz zur Therapie der IPF

Bei der fortgeschrittenen idiopathischen Pulmonalfibrose ist Nintedanib plus Sildenafil nicht besser als Nintedanib in der Monotherapie.

Der Tyrosinkinase-Inhibitor Nintedanib ist für die Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose zugelassen. Patienten mit IPF und stark beeinträchtigtem Gasaustausch (DLco ≤ 35%) waren bislang aus den Studien allerdings weitgehend ausgeschlossen. Damit bestand eine Evidenzlücke betreffend die Behandlung schwer erkrankter Patienten. Diese Lücke wurde nun durch INSTAGE, einer randomisierten, doppelblinden, parallelen Gruppenstudie mit insgesamt 274 Patienten, geschlossen. Untersucht wurde dabei die Kombination von Nintedanib 150 mg bid in Kombination mit Sildenafil 20 mg tid im Vergleich zu Nintedanib plus Placebo über 24 Wochen. Rationale für die Kombinationstherapie war die vasodilatatorische Wirkung von Sildenafil, von der man einen zusätzlichen Nutzen bei diesen schwerkranken Patienten erwartete. Primärer Endpunkt der Studie war die Veränderung des SGRQ-Gesamtergebnisses (St George’s Respiratory Questionnaire) in Woche 12 gegenüber dem Ausgangswert.

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