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Mehr Grün für gesunde Atemwege

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Europäische Studie zeigt: Wer im Grünen aufwächst, hat im späteren Leben weniger respiratorische Probleme. Umgekehrt erhöhen Feinstaub und NO2-Exposition das Risiko von Atemwegserkrankungen.

Im Rahmen des ERS 2018 präsentierte Resultate aus der in sieben europäischen Ländern durchgeführten RHINESSA Studie zeigen eine deutliche Assoziation von „greenness“ und gesunden Atemwegen. Das klingt banal, kann aber jetzt erstmals an belastbarer Evidenz festgemacht werden. Die Publikation beruht auf Daten von 5.415 Teilnehmern im Alter zwischen 18 und 52 Jahren, die an Zentren in Tartu (Estland), Reykjavik (Island), Uppsala, Göteborg, Umea (Schweden) und Bergen (Norwegen) erhoben wurden. Untersucht wurde, wie viele Personen unter mindestens drei respiratorischen Symptomen, schwerem Wheezing oder Late Onset Asthma (definiert durch einen Krankheitsbeginn nach dem 10. Lebensjahr) litten. Zu den abgefragten respiratorischen Symptomen zählten unter anderem Erwachen wegen Hustens, Engegefühl in der Brust während des Gehens oder die Einnahme von Asthmamedikamenten. Greenness wurde auf Basis von Satellitenaufnahmen anhand des Normalised Difference Vegetation Index (NDVI) für einen Umkreis von 100 Metern um die Wohnadresse errechnet. In einer weiteren Analyse wurden die Schadstoffbelastungen von 4.414 Teilnehmern an Zentren in Uppsala, Göteborg, Umea und Bergen erfasst. Berechnet wurde die jährliche Exposition gegenüber Feinstaub (PM2.5 und PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) von der Geburt bis zum Alter von 18 Jahren.

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