Home / Innere Medizin / Pneumologie / Nachweis von ALK-Translokationen: Das richtige Verfahren wählen

Nachweis von ALK-Translokationen: Das richtige Verfahren wählen

Eine auf der World Conference on Lung Cancers (WCLC) 2018 vorgestellte Studie verglich den Nachweis von Anaplastic Lymphoma Kinase (ALK)-Translokationen mittels IHC und FISH bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC)-Patienten im Real-World-Setting. Insgesamt 13 Patienten mit NSCLC am Universitätsspital Genf, bei denen ein positiver IHC-Nachweis von ALK-Translokationen vorlag, wurden mittels FISH erneut getestet. Fünf dieser 13 Patienten waren negativ im FISH-Verfahren. Alle Patienten erhielten daraufhin unabhängig vom FISH-Ergebnis ALK-Inhibitoren in der Erstlinie. Dies führte zu einer Gesamtansprechrate von 79 Prozent (10/13) und einem progressionsfreien Überleben von 19 Monaten. Unter den drei Non-Respondern waren zwei negativ in der FISH gewesen, was auf ein schlechteres Ansprechen auf ALK-TKIs hindeuten könnte.

Die Studie besagt damit, dass die IHC ein valider und zuverlässiger Nachweis zur Detektion von ALK-Translokationen ist. Sie zeigt auch, dass die alleinige FISH nicht als Goldstandard zur Detektion von ALK-Translokationen gesehen werden sollte.

Quelle

Addeo A et al.: Detecting ALK Rearrangements in NSCLC Patients: IHC, FISH or NGS Fusion? WCLC 2018 #P3.13-01.

WCLC 2018 Abstracts

Jetzt für unsere Newsletter anmelden!

In unseren Newslettern informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten aus der Welt der Medizin, neue Fortbildungen und fachspezifische Inhalte.

LOGIN

Login

Passwort vergessen?