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Atemnot abklären: Facharzt statt Ambulanz

Foto: Casarsa/iStock

Ziel der Neuorganisation des Gesundheitswesens ist die Stärkung des niedergelassenen Bereichs, um die Spitäler und insbesondere die Ambulanzen zu entlasten. Im Folgenden soll dies am Beispiel der Differenzialdiagnose der chronischen Atemnot veranschaulicht werden. 

Im Falle der Dyspnoe reichen die verfügbaren differenzialdiagnostischen Möglichkeiten im niedergelassenen Bereich aus, um die sprichwörtliche „Spreu vom Weizen zu trennen“: Die häufigsten Ursachen für Atemnot liegen nicht im kardiopulmonalen Bereich, es sind häufig psychische Auslöser oder Thoraxblockierungen, die „per exklusionem“ von bedrohlichen kardiopulmonalen Erkrankungen abgegrenzt werden müssen. Interne und kardiale Ursachen für Atemnot sind neben einer Anämie in erster Linie die koronare Herzkrankheit mit einem akuten Koronarsyndrom oder eine kardiale Dekompensation.

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