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Kontrolle über die eigene Matratze

Foto: selvanegra/iStock

Rhinitis, Brennen oder Juckreiz der Augen, Husten, Atemnot oder Asthmaanfälle, und das mehr oder weniger das ganze Jahr hindurch. Auslöser sind die Hausstaubmilbe (Dermatophagoides pteronyssinus) und ihre amerikanische Verwandte, die Mehl- oder Mehlstaubmilbe (Dermatophagoides farinae). Ein Überblick zu Diagnostik, Wohnraumsanierung und medikamentöser Therapie. 

Hausstaubmilben produzieren im Laufe ihres drei bis vier Monate langen Lebens das Drei- bis Vierhundertfache ihres Körpergewichtes an Exkrementen. Diese werden anfangs von einer Schleimschicht zusammengehalten und haften meist an Textilfasern. An der trockenen Luft zerfallen die Kotbällchen nach einiger Zeit jedoch zu feinen Staubpartikeln von einigen Mikrometer Durchmesser, die mit dem Hausstaub im Raum aufgewirbelt und über Stunden schwebend mit der Atemluft inhaliert werden können.

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