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Extrem selten, extrem unterschiedlich

SARKOME – Weichteilsarkome sollten nur an spezialisierten Zentren behandelt werden. Darauf pochen Experten des Comprehensive Cancer Center (CCC) an der Medizinischen Universität Wien. Denn die Behandlung scheitert oft, weil die Patienten zu spät ins Zentrum kommen. (Medical Tribune 49/17) 

Kutanes Kaposi-Sarkom bei einem AIDS-Patienten
Kutanes Kaposi-Sarkom bei einem AIDS-Patienten

In Österreich erkranken pro Jahr rund 300 Menschen an einem Sarkom. Damit zählen diese bösartigen Tumoren, die Weichteile und Knochen betreffen, zu den „Orphan Diseases“, also den seltenen Erkrankungen. Mit rund 70 Subtypen handelt es sich bei den Sarkomen überdies um eine extrem heterogene Gruppe von Erkrankungen. Die betroffene Population, die Prognose und die onkologische Therapie unterscheiden sich von Subtyp zu Subtyp erheblich. „Eine Zuweisung an ein spezialisiertes Zentrum ist daher essenziell, um ein Sarkom adäquat behandeln zu können“, betont Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager, Leiter der Universitätsklinik für Orthopädie der Medizinischen Universität Wien: „Das beginnt bei der Biopsie, denn diese ist der erste chirurgische Schritt.“ Bei rechtzeitiger und adäquater Therapie sind Sarkome heute zunehmend besser therapierbar – allerdings nur in spezialisierten Zentren. Die Behandlung in einem High-Volume-Zentrum verbessert das Therapieergebnis signifikant, wie internationale Studien belegen, die aktuellste ist eine noch nicht publizierte der Cooperative OsteoSarkom Studiengruppe (COSS).

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