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Breast Cancer Conference

Neue Empfehlungen von der St. Gallen Konferenz

Als herausragend und praxisverändernd sind die Daten der KATHERINE-Studie anzusehen, die zur Empfehlung von adjuvantem T-DM1 durch das Expertenpanel geführt haben. Außerdem gab es neue Aspekte zur Radiotherapie und zum Knochenschutz. (krebs:hilfe! 4/19)

Neoadjuvante Therapie und brusterhaltende OP

Univ.-Prof. Dr. Florian Fitzal, MedUni Wien, betonte in seinem Vortrag , dass die Lebensqualität nach brusterhaltender Therapie (BCT) wesentlich besser sei als nach unioder bilateraler Mastektomie. Eine neoadjuvante Chemotherapie (NACT) kann das erforderliche Resektionsausmaß deutlich reduzieren: 40 Prozent weniger Axilladissektionen, 40 Prozent mehr brusterhaltende Operationen und 60 Prozent weniger Nachoperationen. Drei Aspekte sprechen für eine neoadjuvante im Gegensatz zu einer adjuvanten Therapie: 1. Nach NACT ist die Prognose aufgrund des pathologischen Ansprechens bekannt. 2. Es werden hier effektivere Medikamente als im adjuvanten Setting eingesetzt. 3. Bei Nachweis verbliebener Tumorreste kann die adjuvante Therapie besser geplant werden (Stichwort KATHERINE-Studie, siehe unten).

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