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Sarkomtherapie

„Gut wäre eine gemeinsame Ambulanz mit allen Fächern des Tumorboards“

Vieles sei besser geworden in der Behandlung von (jungen) Erwachsenen mit Sarkomen, konstatiert Univ.-Prof. Dr. Thomas Brodowicz von der MedUni Wien. Im Gespräch mit der krebs:hilfe! nennt er aber auch Strukturen, die es aufzubrechen gilt, um die Versorgung weiter zu optimieren. (krebs:hilfe! 4/19)

Brodowicz: „Bei Orphan Diseases Phase-III-Studien für eine Zulassung zu verlangen ist der falsche Weg.“

krebs:hilfe!: Bei einem unserer letzten Gespräche Ende 2017 haben Sie von 225 neu vorgestellten Sarkompatienten pro Jahr in der Onkologie gesprochen. Hat sich die Zahl inzwischen verändert ? 

Brodowicz: Ja, es sind sogar noch mehr Patienten geworden, wobei ich für 2018 noch keine genauen Zahlen habe. Die Zentralisierung klappt wirklich sehr gut. Gerade bei seltenen Erkrankungen werden doch die meisten Patienten an Schwerpunktzentren überwiesen. Auch die Zahlen der Referenzbegutachtungen sind gut, die Pathologien bekommen sehr viele Fälle. Zwei Drittel bis drei Viertel der Fälle werden referenzbegutachtet. Das liegt daran, dass die Kooperation bei seltenen Erkrankungen wirklich mit allen Beteiligten in Österreich sehr gut läuft sowohl bei Weichteil als auch bei Knochensarkomen.

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